NewsKopie

Freitag, 9. Oktober 2009

Youtube.com: Über eine Milliarde Views am Tag - Gründer verrät das Erfolgsrezept


Youtube: Über eine Milliarde Views am Tag - Gründer verrät das Erfolgsrezept
Drei Jahre nach dem Google-Deal: Eine Milliarde Views täglich

Videos über YouTube verbreiten
Heute vor drei Jahren ging der Web-2.0-Videoservice Youtube an den Suchmaschinenbetreiber Google. Wie der Videoplattform-Mitgründer Chad Hurley am Freitag verriet, hat die Filmclip-Seite über eine Milliarde Views täglich. Das Geheimnis des Erfolgs...

"Zurückschauend auf die Anfangstage, können wir sagen, dass sich einige Basisprinzipien von damals zu fundamentalen Pflichten in der Welt der Online-Videos entwickelt haben", erklärte Hurley.

Das Youtube-Erfolgsrezept:

- Zeitvorteil: Geschwindigkeit ist wichtig. Videos sollten schnell geladen und wiedergegeben werden.
- Video-Clip-Kultur: Kurze Clips werden bevorzugt angesehen und sind perfekt, um eine große Themenauswahl anzubieten
- Offene Plattformarchitektur: Die Inhalte kommen von den Mitgliedern. Die Plattform soll ein Ort sein, an dem jeder, der eine Videokamera, einen Computer und einen Internetanschluss hat, seine Kunst weltweit mit Anderen teilen kann.

Die Video-Plattform im Wandel

"Drei Jahre nach dem Verkauf wächst und entwickelt sich unsere Plattform und unser Geschäft weiter", so Hurley. Man verpflichte sich noch immer den gleichen Prinzipien, auch wenn sich die Dinge geändert hätten. Mit höheren Online-Bandrbreiten sei auch die Video-Qualität gestiegen. Ebenso sei man der Nachfrage nach längeren Inhalten nachgekommen, indem mehr Shows und Spielfilme eingebunden habe. Darüber hinaus habe man Mitgliedern die Möglichkeit eröffnet aus ihrem Hobby ein Geschäft zu machen.

Facebook schneller als die Polizei erlaubt - Details zu tödlichem Autounfall online

Facebook schneller als die Polizei erlaubt - Details zu tödlichem Autounfall online
Nachricht von einem tödlichen Unfall unmittelbar bei Facebook

In Australien sind Details zu einem tödlichen Unfall unmittelbar in Facebook bekannt geworden, bevor die Polizei die Angehörigen informieren konnte. Der ermittelnde Polizist zeigte sich von diesem Verhalten "enttäuscht".

Bei dem Unfall, der sich am Donnerstag abend in Perth zuspielte, verunglückte ein PKW mit vier Fahrzeuginsassen nach einem missglückten Überholverbot schwer, berichtete die australische Nachrichtenseite "The Age" am Freitag. Ein 16-jähriges Mädchen starb, weil es auf der Rückbank nicht angeschnallt war, dem 21-jährigen Fahrer wurde die Schulter ausgekugelt. Er und zwei weitere leicht verletzte Mitfahrerinnen wurden ins Krankenhaus gebracht, so das Blatt.

Die Nachricht vom Tod des Mädchens wurde auf Facebook gepostet. Die Mutter wurde laut dem Bericht von einem Bekannten auf den Unfall aufmerksam gemacht, der Vater war bereits am Unfallort. Gemeinsam identifizierten sie die Leiche.

Der ermittelnde Polizist Graham Clifford sagte, dass das Posten des Unfalls in Facebook zwar nicht gegen ein Gesetz verstoße, er selbst sei jedoch schwer enttäuscht von diesem Verhalten, da es unfair gegenüber den Betroffenen sei. Derzeit wird untersucht, ob Alkohol die Unfallursache war.

"Papa, du hast den Friedensnobelpreis bekommen!" Barack Obama bedankt sich


"Papa, du hast den Nobelpreis"
Die Welt staunt nicht schlecht: Barack Obama bekommt den Friedensnobelpreis. Der US-Präsident hat sich jetzt zu der hohen Ehrung geäußert: "Ich war überrascht."
US-Präsident meldet sich sechs Stunden nach der Bekanntgabe zu Wort: Er gibt sich zuversichtlich und geht auch auf die Kritik ein.

Washington (dpa/mia) - Friedensnobelpreis für Barack Obama: Sechs Stunden nach der Bekanntgabe meldet sich Barack Obama in Washington zu Wort: Er nimmt "den Preis als Ansporn für alle Nationen an" und betrachtet ihn als "Aufruf zum Handeln".
Der Preis sei keine Bestätigung für Erreichtes, sondern eine Herausforderung. Außerdem glaube er nicht, dass er es verdiene, in der Gruppe vergangener Nobelpreisträger zu sein, die so viel erreicht hätten und seine Vorbilder seien.

Der US-Präsident gibt sich in seiner Rede zunächst überrascht und gutgelaunt. Er erzählt, dass seine Tochter ihn mit folgenden Worten geweckt hat: "Papa, du hast den Friedensnobelpreis bekommen!" Dann fand er jedoch schnell ernste Worte: "Alle Nationen müssen die Verantwortung teilen, die auf uns zukommt, wir können beispielsweise die klimatischen Bedrohungen nicht akzeptieren." Auch die Konflikte in Israel und die Wirtschaftskrise thematisierte der US-Präsident.
Anzeige

"Diese Aufgaben können nicht in einer Amtszeit bewältigt werden." Mit diesen Worten ging er auf die Kritik ein, dass er noch nicht genug Leistungen erbracht habe und dass ihn der Preis stark unter Druck setzen könnte.

Barack Obama schrieb Geschichte, als er am 4. November vergangenen Jahres als erster Schwarzer zum US-Präsidenten gewählt wurde.

Jetzt, keine neun Monate nach seiner Vereidigung, ist er erst der dritte Chef im Weißen Haus, der während seiner Amtszeit mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Obama fesselte die Welt schon im Wahlkampf mit seiner rhetorischen Brillanz und einer eingängigen Botschaft von Hoffnung, Wandel und Versöhnung.

Seine Beliebtheit im Ausland ist weiterhin enorm. In Staaten wie Deutschland und Frankreich wird er von den Menschen mehr gemocht als die eigenen Führungspersönlichkeiten, auch wenn sich das bisher nicht in konkreten außenpolitischen Erfolgen niedergeschlagen hat.

Innenpolitisch ging Obama mit der ihm eigenen Dynamik in einem atemberaubenden Tempo eine lange Reihe von Problemen an, von der Wirtschaftskrise über Guantánamo bis hin zur Gesundheitsreform. Er stieß dabei wiederholt an seine Grenzen. Mehr als einmal musste er erkennen, dass er die Komplexität der Herausforderungen unterschätzt und den Mund zu voll genommen hat - und seine Anhänger, dass auch ihr "Superman" nicht unfehlbar ist. War Obama nach der tiefen Spaltung des Landes unter seinem Vorgänger George W. Bush auch als innenpolitischer Brückenbauer angetreten, gelang es dem 48-jährigen Liberalen bisher nicht, die parteipolitischen Gräben zu überwinden.

An manchen Tagen sieht man ihm trotz des charakteristischen breiten Lachens die Strapazen an, er sieht älter aus als noch während des Wahlkampfes, vor allem in diesen Tagen, in denen er um die richtige Entscheidung in Sachen Afghanistan ringt. Aber trotz aller Mammutaufgaben und Herausforderungen in den bisherigen schwierigen Monaten seiner Präsidentschaft hat Obama nie seine ruhige Gelassenheit verloren und anscheinend auch nichts von der Kraft, mit der er die Ärmel hochkrempelt.

Noch nie zuvor, so heißt es, hat es im Weißen Haus so lange Arbeitstage gegeben wie unter Obama, noch nie hat sich ein Präsident so häufig und - wie es scheint - auch so gern in der Öffentlichkeit gezeigt. Kaum ein Tag, an dem er nicht irgendeine Rede hält oder eine Erklärung abgibt.

Und mit Ehefrau Michelle an der Seite hat er es geschafft, das Bild einer modernen jungen Familie zu vermitteln, die mitten im Leben steht. Bei allem Intellekt, aller Nachdenklichkeit und Eleganz im Auftreten ist Obama ein Präsident zum Anfassen.

Obamas Aufstieg kam blitzartig. Er wurde am 4. August 1961 als Sohn eines schwarzen kenianischen Austauschstudenten und einer weißen Amerikanerin auf Hawaii geboren. Nach der Trennung der Eltern heiratete die Mutter einen Indonesier, die Familie zog nach Jakarta. Dort ging Obama bis 1971 zur Schule, danach zogen ihn die Großeltern auf Hawaii weiter groß. Nach einem Politikstudium in New York, Sozialarbeit in Chicago und einem Jurastudium an der Eliteuniversität Harvard lehrte Obama an der Universität von Chicago Rechtswissenschaft. Im Alter von 35 zog er in den Senat von Illinois ein, 2004 in den US-Senat.

Im Februar 2007 stieg Obama als demokratischer Präsidentschaftsbewerber in den Ring - zunächst als hoffnungsloser Außenseiter eingestuft, gelang ihm mit seiner Botschaft des Wandels der Sieg über die parteiinterne Rivalin Hillary Clinton. Nach der Vereidigung am 20. Januar 2009 schwor Obama in seiner ersten Rede als Präsident seine Landsleute auf einen Neuanfang in Amerika und die Welt auf eine "neue Ära" der Versöhnung und des Friedens ein.

Sein Rockstar-Image daheim hat sich inzwischen etwas abgenutzt, dazu sieht man ihn auch zu häufig. Aber seine mit Charme gepaarten rhetorischen Fähigkeiten faszinieren immer wieder. So gilt etwa seine Rede am 4. Juni in Kairo, in der er für einen Neuanfang zwischen den USA und der moslemischen Welt warb, als ein Glanzstück.

Politisch hat sich Obama als ein pragmatischer Liberaler erwiesen - zu pragmatisch in den Augen mancher. Obama setzt gemäß seinem Wahlversprechen auf Dialog mit Staaten wie Kuba, dem Iran und Nordkorea, er macht sich für eine Welt ohne Atomwaffen stark, will eine Krankenversicherung für alle Amerikaner und das Gefangenenlager in Guantánamo schließen. Beim Umgang mit den Terrorverdächtigen geht er aber nicht so weit, wie es sich Menschenrechtler erhofft haben, und auch die Schwulen und Lesben sind von ihm enttäuscht. Ein bisschen Lack ist ab.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Phishing: FBI hebt weltweite Bande aus - knapp 100 Verhaftungen

Phishing: FBI hebt weltweite Bande aus - knapp 100 Verhaftungen
FBI zerschlägt weltweit organisierte Phishing-Bande

Datenschutz - anonym bleiben im Internet

Das FBI hat eine Phishing-Bande ausgehoben: Wie die US-amerikanische Ermittlungsbehörde am Mittwoch (Ortszeit) mitgeteilt hat, ist den Kriminologen ein großer Schlag gegen eine weltweit organisierte Online-Verbrechertruppe gelungen.

Knapp 100 Tatverdächtige wurden im Zuge der Operation "Phish Fry" in den USA und Ägypten festgenommen. Es ist der jüngste Erfolg in dem von FBI-Direktor Robert Mueller bezeichneten "cyber arms race", ein Kopf-an-Kopf-Rennen, den sich Gesetzeshüter und Kriminelle derzeit an der virtuellen Front liefern.

Phisher fischen im Internet nach Informationen wie Nutzernamen, Passwörter und Finanzdaten, indem sie Surfer auf gefälschte Seiten locken, um ihnen dort wichtige Informationen wie Bankdaten zu entlocken. Beliebt sind beispielsweise der Nachbau von Banken-Websites in denen Nutzer im Rahmen von "Sicherheitsüberprüfungen" nach ihren Passwörtern gefragt werden.

Die Angeklagten der Operation "Phish Phry" hatten es gezielt auf US-Banken abgesehen und nach FBI-Angaben Hunderte bis zu Tausende von Kontoinhabern zu Opfern gemacht. Mit den gestohlenen Informationen schädigten die Kriminellen ihre Opfer um insgesamt 1,5 Millionen US-Dollar. Mehr als 50 Verdächtigen in Kalifornien und fast 50 Ägyptern werden Straftaten in mehreren Fällen zur Last gelegt, darunter Computer-Betrug, Verschwörung zum Bankbetrug, Geldwäsche sowie Idenitätsdiebstahl im schweren Fall.

Während der zwei Jahre andauernden Ermittlungen, die aus dem FBI-Büro in Los Angeles geleitet wurden, arbeitete die US-amerikanische Behörde eng mit dem Secret Service, der Electronics Crimes Task in Los Angeles und lokalen Gesetzeshütern zusammen. Der Austausch mit den ägyptischen Stellen habe das Projekt zu den ersten "Joint-Cyber-Ermittlungen" zwischen Ägypten und den Vereinigten Staaten gemacht, betonte Mueller.

Um die wachsenden Internet-Bedrohungen wirksam bekämpfen zu können baut das FBI auf starke, weiltweite Partnerschaften mit Polizeikräften, staatlichen Nachrichtendiensten, Universitäten, Unternehmen und Bürgern.

Auch deutsche Behörden voller Sorge

Nicht nur in den USA ist Cyber-Kriminalität immer mehr ein Thema. Das Bundeskriminalamt (BKA) und der Hightech- Branchenverband Bitkom äußerten sich am Donnerstag zu den neuesten Entwicklungen in der Internet-Kriminalität und warnten vor immer professionelleren Betrugsmethoden im Internet

Worauf achten Lehrer bei der Vergabe von Kopfnoten?

Wenn auf dem Zeugnis Ihres Kindes nicht nur die einzelnen Fächer bewertet werden, sondern es auch Noten für zum Beispiel Fleiß, Ordnung und Betragen bekommt, dann handelt es sich um die so genannten Kopfnoten. Lesen Sie hier, welche Kriterien der Lehrer zur Benotung heranzieht. Mit diesem Wissen, kann Ihr Kind die nächsten Noten sicher positiv beeinflussen.

Betragen:
Für eine gute Kopfnote sollte Ihr Kind
• anderen Kindern helfen, z.B. beim Klassendienst oder beim Erklären der Aufgaben
• aufmerksam sein Zivilcourage zeigen und Schwächere bei Streitigkeiten
• unterstützen mit Konflikten angemessen umgehen und nicht gleich
• aggressiv reagieren, redebereit sein
• tolerant sein, andere Meinungen bei Diskussionen zulassen
• Rücksicht nehmen, auf langsame Kinder warten

Fleiß:
Für eine gute Kopfnote sollte Ihr Kind
• Lernbereitschaft zeigen, Zusatzinformationen nachfragen
• zielstrebig sein, auch schwierige Aufgaben zu Ende führen
• ausdauernd sein, sich nicht ablenken lassen
• Aufgaben regelmäßig erfüllen, z.B. übernommene Dienste (Tafelwischen, Blumengießen) verantwortlich erledigen

Mitarbeit:
Für eine gute Kopfnote sollte Ihr Kind
• Initiative zeigen, Vorschläge und Ideen präsentieren
• Kooperationsbereitschaft zeigen, andere Ideen respektieren
• teamfähig sein, in Gruppen arbeiten können
• sich aktiv am Unterricht beteiligen, sich oft melden, mündlich mitarbeiten
• selbstständig sein, Probleme sehen und angehen, sich was zutrauen
• kreativ sein, Ideen entwickeln, Vorschläge machen

Ordnung:
Für eine gute Kopfnote sollte Ihr Kind:
• sorgfältig arbeiten, z.B. bei der Heftführung
• pünktlich sein, vor Schulbeginn und nach den Pausen
• zuverlässig sein, Regeln und Absprachen einhalten
• notwendige Unterrichtsmaterialien bereithalten
• Arbeitsfelder strukturieren können
• Zeitmanagement beherrschen, Aufgaben einteilen können

Unser Tipp:
Falls die Kopfnoten auf dem Zeugnis Ihres Kindes aber gar nicht mit Ihren eigenen Beobachtungen übereinstimmen, sollten Sie auf jeden Fall mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer sprechen. Um die Richtigkeit der erteilten Kopfnoten für Ihr Kind einschätzen zu können, machen Sie sich am besten immer wieder mal zu den oben genannten Bereichen ein paar Notizen.

Vergessen Sie Spielekonsole und Co.: Mit diesen Knobelspielen fördern Sie Ihr Kind sinnvoll

Nicht nur im Urlaub, in den Ferien oder am Wochenende können intelligente Knobelspiele Kindern und Erwachsenen die Zeit vertreiben. Auch im Familienkreis, auf Geburtstagen oder bei unerwarteten Wartezeiten sind sie geeignet, sich anspruchsvoll zu unterhalten und gemeinsam Spaß zu haben. In diesem Beitrag stelle ich Ihnen altbekannte und neue Knobelspiele vor, die sowohl die Langeweile vertreiben, als auch nahrhaftes Futter fürs Gehirn sind. Stellen Sie sich der Herausforderung und treten Sie gegen Ihr Kind an!

Sobald Kinder in die Schule kommen, verringert sich die Zeit, in der sie hemmungslos und ohne zeitliche Begrenzung spielen können. Unterricht und Hausaufgaben fordern zumindest anfangs ihre ganze Aufmerksamkeit, so dass oft schnell verfügbare und passive Aktivitäten wie Fernsehen, Computer oder Gameboys und Konsolen als wenig anstrengende Alternative den Nachmittag ausfüllen.

Für die Entwicklung von Intelligenz, Merkfähigkeit und Kombinationsgabe sind geistig anspruchsvollere Spiele allerdings besser. Doch viele Knobelspiele sind längst in Vergessenheit geraten, obwohl sie vor noch nicht allzu langer Zeit bei Kindern und Jugendlichen hoch im Kurs standen.

Clevere Spiele mit Würfeln
Bei den Würfelspielen wird zunächst entschieden, wer beginnt. Jeder hat einen Wurf, der Mitspieler mit der höchsten Ziffer darf beginnen.

Spiel 1
Triff die 15 (Spiel mit 1 Würfel / ab 1. Klasse)
Fördert die Rechenfähigkeit über den Zehnersprung
Vor Beginn des Spieles sollte die Anzahl der Runden vereinbart werden. Nach dem letzten Spiel werden bei allen die Gewinnpunkte addiert. Der Spieler mit den meisten Punkten hat gewonnen.

Ziel des Spieles ist es, mit den gewürfelten Augen so nah wie möglich an die Summe 15 heranzukommen. Jeder Mitspieler darf mit einem Würfel werfen, so oft er möchte. Er entscheidet selber, wann er aufhört. Übersteigt seine Summe die 15, hat er verloren und scheidet aus. Trifft er die 15 genau (zum Beispiel mit den Würfen 4, 6, 3 und 2), hat er die Runde sofort gewonnen und erhält einen Gewinnpunkt. Stoppt er beispielsweise bei 12, so ist der nächste Spieler an der Reihe. Er muss nun versuchen, die 12 zu übertreffen.

Spiel 2
Geschickt gewählt (Spiel mit 3 Würfeln / ab 3. Klasse)

Fördert die Rechenfähigkeit und taktisches Denken
Jeder Spieler hat 3 Würfe, um ein möglichst hohes Ergebnis zu erzielen und besser als seine Gegner zu sein. Es wird anfangs mit 3 Würfeln gespielt. Nach dem ersten Wurf kann der Spieler einen oder zwei Würfel rauslegen und nur mit den restlichen weiterspielen. Jede gewürfelte 1 zählt 100 Punkte, jede 6 zählt 60 Punkte. Die anderen Würfel zählen nur 2, 3, 4 und 5 Punkte, sind also kaum etwas wert. Würfelt ein Spieler zum Beispiel eine 5, eine 1 und eine 6, dann würde er die Gesamtzahl 165 erhalten. Er kann aber auch entscheiden, nur die 1 liegen zu lassen und mit den beiden anderen Würfeln sein Glück erneut zu versuchen. Das beste Ergebniss ist dreimal die 1, die insgesamt 300 Punkte ergibt.

In der voraus festgelegten Anzahl der Spielrunden werden die Summen eines jeden Spielers notiert und zum Schluss addiert. Sieger ist, wer am meisten Punkte erwürfelt hat.

Dienstag, 6. Oktober 2009

CD-Kritik: Nena - Made In Germany

Album 2009: Nena - Made In Germany

Seit 27 Jahren ist Nena im Musikgeschäft unterwegs, in den Achtzigern war sie mit "Nur geträumt" oder "99 Luftballons" ganz oben. Sie ist das Gesicht der Neuen Deutschen Welle. Und dieses Gesicht, das sich zum Unmut vieler Frauen einfach nicht verändert, ist den Deutschen ans Herz gewachsen. Anstatt sich auf ihrem Für-immer-Promi-Bonus auszuruhen, liefert die vierfache Mutter - die in Kürze sogar Großmutter wird - mit "Made In Germany" ein erstaunliches Album ab, das sie mit ihrem alten Nena-Bandkumpel Fahrenkrog-Petersen und Ex-Spliff-Mitglied Reinhold Heil aufnahm.

Letzterer war schon Produzent der ersten und erfolgreichsten Nena-Alben. Bei den ersten Takten wird klar - Angriff lautet die Devise. Denn "Schönschönschön" zeigt sofort, worum es hier geht: um Energie, Innovation, Retrospektive - schlicht um das ganze Große und große Ganze. Die Mutter aller Achselhaare quengelt, nölt und knarrt so schön mit ihrer Stimme, dass es eine Freude ist. Mal Eighties pur, mal eine Prise 2-Raum-Wohnung, mal Rock, Rock und nochmal Rock.

Zudem nimmt Nena gerne auch Anleihen aus der eigenen Vergangenheit, die Textzeile "Wir treffen uns in leeren Straßen" von der Single "Wir sind wahr" ist vielleicht eine Reminiszenz an "Vollmond", einen Nena-Track von 1983, der von Carlo Karges geschrieben wurde. Karges war Gitarrist bei Nena und starb 2002. Und Nena präsentiert die Zukunft, in Form ihres Sohnes Sakias, der wunderbar mit ihr auf "Ganz viel Zeit" im Duett singt. Ein absoluter Höhepunkt ist "Schmerzen" mit indischen Elementen, elfengleichem Gesang, ohrenbetäubendem Geschrei - wohl einer der besten Songs des Albums. "Nachts wenn es warm ist" ist nicht mehr und nicht weniger als die perfekt vertonte Sehnsucht. Insgesamt ein äußerst vielseitiges Album, voller Emotion, Wahrheit und - man darf es noch mal hervorheben - Schweinerock. Schön, dass Nena den Hörer immer noch überraschen kann - auch nach fast 30 Jahren im Musikgeschäft.

Nena auf Deutschland-Tournee

08.04.2010, Braunschweig, Volkswagenhalle

09.04.2010, Stuttgart, Hans-Martin-Schleyer Halle

12.04.2010, München, Olympiahalle

14.04.2010, Köln, Lanxess Arena

15.04.2010, Oldenburg, Weser-Ems-Halle

17.04.2010, Bamberg Jako Arena

20.04.2010, Leipzig, Arena

21.04.2010, Frankfurt, Festhalle

22.04.2010, Hamburg, Color Line Arena

24.04.2010, Berlin, O2 World

Album 2009: Nena - Made In Germany - download rapidshare.com torrent

Adobe plant Flash-Tool für iPhone-Apps

Adobe plant Flash-Tool für iPhone-Apps
Entwickler sollen Dateien einfach umwandeln können

Adobe hat gestern seine neueste Version des Flashplayers für mobile Geräte vorgestellt. Die Software unterstützt Windows Mobile, das Palm Betriebsystem Web OS und in Zukunft auch die Blackberry-Plattform. Eines der erfolgreichsten Smartphones, die derzeit auf dem Markt sind, profitiert jedoch nicht von dem Adobe Flash Player 10.1: Apples iPhone. Ganz verwehrt soll das Format dem iPhone jedoch nicht bleiben.

Dateien müssen in ActionScript 3 programmiert sein

Denn Adobe hat jetzt angekündigt, bis Ende des Jahres eine Betaversion von Flash Professional CS5 zur Verfügung stellen zu wollen, die es Entwicklern ermöglicht, native Flash-Anwendungen in iPhone-Applikationen umzuwandeln. Für Entwickler würde der Vorteil bestehen, dass sie weiter in ActionScript 3 programmieren können und für die Erstellung von Animationen die Flash-Anwendung nutzen könnten.


Verfügbarkeit

Der Downlaod soll als Beta-Version in Kürze zur Verfügung stehen. Interessierte Entwickler können sich auf der Adobe-Website für den Beta-Test von Flash Professional CS5 anmelden.

iPhone OS 3.1 für 3GS-Modell geknackt - Jailbreak mit Haken

iPhone OS 3.1 für 3GS-Modell geknackt - Jailbreak mit Haken

Apple Mobilfunk Handy iPhone 3GS

Das erst kürzlich vorgestellte neue iPhone-Betriebssystem in Version 3.1 ist geknackt. Nach den Modellen 2G, 3G und iPod Touch des IT- und Medienkonzerns Apple ist nun auch das aktuelle 3GS an der Reihe.

Wie die durch ihre Hacks bekannt gewordene Entwickler-Schmiede Dev-Team in ihrem Blog am Wochenende (Ortszeit) verkündete, dürfen die Besitzer eines 3GS und eines iPod 2G mit dem Software-Tool "PwnageTool" in Version 3.1.3 jetzt ebenfalls loslegen.

Wichtig: Voraussetzung für den sogenannten "Jailbreak" ist das Betriebssystem 3.0 bzw. 3.01. Für bereits mit OS 3.1 ausgelieferte Apple-iPhone bzw. iPod-Modelle eignet sich das Verfahren ausdrücklich nicht. Denn diese werden mit einem aktualisierten Baseband-Modul ausgestattet, was für die Verbindung des Telefons mit den Umsetzern der Mobilfunkbetreiber sorgt und sich hartnäckig Hack-Versuchen verweigert.

Zum Aufspielen der geknackten Images muss ein präpariertes OS mit der von Dev-Team veröffentlichten Software per USB-Kabel aufgespielt werden. Danach lassen sich auch von Apple nicht authorisierte Apps installieren - beispielsweise Tethering-Software, die in der aktuellen Variante ausgesperrt wurde. "PwnageTool 3.1.3" ist aktuell nur für MacOS X erhältlich, eine Windows-Version soll folgen.

Montag, 5. Oktober 2009

Lesen und verstehen: So hilft Ihrem Kind die SQ3R-Methode

Lesen und verstehen: So hilft Ihrem Kind die SQ3R-Methode
Das Herausfiltern von wichtigen Informationen aus einem gelesenen Text zählt zu den wichtigsten Kompetenzen, die Ihr Kind während seiner Schulzeit erlernen muss. Doch das sinnerfassende Lesen, besonders von umfangreicheren Schriftstücken, ist gar nicht so einfach. Auch das Mitschreiben von Informationen muss geübt werden. In der Grundschule werden dazu die richtigen Weichen gestellt, damit es in der weiterführenden Schule keine Probleme gibt. Lesen Sie hier, welche Technik Ihrem Kind dabei hilft.

Die SQ3R Methode
Diese Lesemethode zielt darauf ab, ein Buch in 5 Schritten zu verstehen. Wählen Sie ein Buch aus, das Ihr Kind für den Unterricht lesen soll. Führen Sie mit ihm die folgenden Schritte durch:

1. Schritt - Überblick verschaffen (survey)
Lassen Sie Ihr Kind das Inhaltsverzeichnis und den Klappentext lesen, um eine Vorstellung des Buches zu bekommen.

2. Schritt - Frage (question)
Fragen Sie Ihr Kind, was es von dem Buch wissen möchte. Welche Fragen hat es an den Autor oder welche Erwartungen hat es an die Story, bevor es den Text dann liest. Diese Fragen werden notiert und später wieder aufgenommen.

3. Schritt - Lesen (read)
Im zentralen Teil der Methode wird der Text systematisch gelesen. Ihr Kind soll das Buch Abschnitt für Abschnitt erfassen und die enthaltenen Informationen abspeichern. Dabei hilft es ihm, wenn es wichtige Schlüsselwörter markiert.

4. Schritt - in Erinnerung rufen, rekapitulieren (recite)
Nun ist Zeit für das Beantworten der aufgeschriebenen Fragen gekommen. Indem Ihr Kind seine eigenen Fragen versucht zu beantworten, durchdringt es den Text und versteht ihn immer besser.

5. Schritt - Wiederholen, repetieren (review)
Abschließend beschreibt Ihr Kind das gelesene Buch als ganzen, zusammenhängenden Text und nicht, wie in Teil 3, nur als Abschnitte. Es vergegenwärtigt sich also den gesamten Inhalt.

Vorteil der Methode:
Für ältere Kinder und auch für Jugendliche oder Erwachsene eignet sich diese Methode gut, um gelesene Texte im relativ sicher im Langzeitgedächtnis abzuspeichern. Es ist kaum möglich, mit dieser Methode den Inhalt nur passiv aufzunehmen. So ist die Wahrscheinlichkeit der korrekten Wissensabfrage im Anschluss an das Lesen mit der SQ3R-Methode wesentlich höher als beim „normalen“ Lesen.

Nachteil der Methode: Der zeitliche Aufwand ist enorm, denn alle Schritte müssen einzeln und nacheinander “abgearbeitetâ€� werden. Übt ein Kind diese Methode jedoch regelmäßig, kann es davon jedoch sehr profitieren.

Unser Tipp: Lesen macht Spaß, das muss Ihr Kind merken
Nutzen Sie zunächst zum Üben der Methode Bücher, die Ihr Kind interessieren. Es gibt zu nahezu allen Themen für Kinder unterhaltsame und spannende Geschichten. Tolle Tipps können Sie bei der Stiftung Lesen, die Sie im Internet unter der Adresse www.stiftunglesen.de finden.

Formel 1: Ferrari schließt Comeback Schumachers nicht aus

Ferrari schreibt Comeback von „Schumi“ nicht ab

Für Ferrari ist ein mögliches Comeback von Michael Schumacher immer noch nicht vom Tisch. Der Rennstall bemüht sich daher weiterhin um die Einführung eines dritten Autos.
Ferrari bemüht sich weiter mit aller Kraft um ein Comeback von Rekord-Weltmeister Michael Schumacher in der Formel 1. "Die Einführung eines dritten Autos ist für Ferrari immer noch ein Riesen-Thema", sagte Teamchef Stefano Domenicali der Bild am Sonntag: "Wir drängen darauf, weil wir glauben, dass es Sinn macht. Und es macht auch Sinn, dass ein Mann wie Michael Schumacher es fährt."

Als der 40-Jährige sein letztlich geplatztes Comeback angekündigt habe, "haben wir eine unglaubliche Euphorie gespürt", sagte Domenicali: "Es war erfrischend für die Fans und für uns als Team. Das war für uns der Beweis, dass ein drittes Auto Sinn macht, wenn ein Mann wie Schumacher es fahren würde. Zurzeit ist das gesundheitlich unmöglich. Aber wer weiß?"

Wegen einer beim Motorradfahren erlittenen Nackenverletzung konnte Schumacher im August nicht wie geplant als Ersatz für den verletzten Felipe Massa einspringen. Die Ausflüge auf zwei Rädern will Domenicali dem als Berater angestellten Schumacher aber nicht verbieten. Er fürchtet nämlich den Trotzkopf des Kerpeners.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

50 Dead Men Walking - Der Spitzel


Film-Blu-ray: 50 Dead Men Walking
50 Dead Men Walking - Der Spitzel

Die Blu-ray-Disc des Thrillers "50 Dead Men Walking" liefert zwar eine bessere Tonqualität als die DVD, die Extras sind aber auch hier nicht der Rede wert. (Quelle: Ascot Elite)
Einen Film über den Nordirlandkonlifkt zu drehen, kann auch nach zehn Jahren offizieller Waffenruhe nicht einfach sein. Kari Skogland nahm sich mit dem packenden und intensiv gespielten Thriller "50 Dead Men Walking - Der Spitzel" (2009), der in Deutschland direkt auf DVD und Blu-ray-Disc veröffentlicht wird, des schwierigen Themas an. Sie erzählt die Geschichte Martin McGartlands, gespielt von Jim Sturgess. Ein Polizist (Ben Kingsley) überzeugte ihn 1987 der IRA beizutreten und die Organisation auszuspionieren. In seiner Autobiografie gibt McGartland an, bis 1991 50 Menschen vor dem Tode bewahrt zu haben.

Sowohl die DVD- als auch die BD-Fassung des Thrillers weisen eine gute Bildqualität auf. Die teils recht kalten Farben werden klar wiedergegeben, auch an der Schärfe gibt es nichts auszusetzen. Der Ton ist nur auf der Blu-ray-Disc durchgehend räumlich und voll. Die DVD klingt stellenweise zu frontlastig und flach. Auch in puncto Extras sieht's nicht besser aus. Die DVD bietet gar kein, die BD nur schwaches Zusatzmaterial an. Zwar sind verschiedene Interviews und entfallene Szenen zu finden. Aber einen unkommentierten, wackeligen Zusammenschnitt von Set-Aufnahmen kann man kaum als lohnenswertes Featurette bezeichnen.

Neue Details zu Apple-Tablet

Neue Details zu Apple-Tablet
Gerät soll mit 10,7-Zoll-Touchscreen und iPhone OS kommen

Bislang wahrt der kalifornische Computerriese Apple wie immer äußerste Verschwiegenheit über sein neues Internet-Tablet. Doch das Onlineportal iLounge hat jetzt neue Details zu dem Gerät veröffentlicht, die es laut eigener Aussage von einem glaubwürdigen Informanten zugespielt bekommen hat. Danach soll das Apple Tablet optisch dem iPhone 3GS ähneln und mit einem 10,7 Zoll großen Touchscreen in den Handel kommen.


iPhone OS und kein Mac OS

Der Monitor des Apple-Tablets ist damit fast so groß wie der Bildschirm eines Netbooks. Ein entscheidender Unterschied zwischen beiden Geräten dürfte jedoch die fehlende Tastatur sein, das Tablet soll nur über das Touchscreen-Display bedienbar sein. Apple soll mit dem Gerät keine Alternative zu Netbooks anbieten wollen, sondern ein Multimediagerät.

iPhone OS

Neben dem Design teilt das Tablet auch das Betriebssystem mit dem iPhone, so iLounge. Das Gerät soll es in zwei Versionen geben: Während das eine Modell über eine WLAN-Schnittstelle online geht, können Nutzer mit dem anderen Modell via UMTS-Schnittstelle im Internet surfen.

Mutmaßungen über Markteinführung

Die Quelle des Onlineportals beziffert die Wahrscheinlichkeit, dass das Apple Tablet tatsächlich erscheint, auf 80 Prozent. Vorgestellt werden könnte es im Januar, in den Handel käme es, so wird gemutmaßt, im Mai oder Juni 2010. Über einen möglichen Preis gibt es bisher noch keine Informationen.

Express startet eigenen Mobilfunktarif

Express startet eigenen Mobilfunktarif
Kostenloser Zugang auf Dumont Mobilportale


Die rheinische Boulevardzeitung Express startet einen eigenen Mobilfunktarif. Das Discount-Angebot "Expressmobil" wird über das Netz von E-Plus realisiert und beinhaltet einen kostenlosen Zugang für das Mobilportal der Zeitung. Kunden, die das Starterkit für 7,99 Euro über die Internetseite des Anbieters bestellen, erhalten zudem ein kostenloses Abo des Express, welches nach einem Monat automatisch ausläuft.
Tarifdetails Expressmobil

Im Prepaid-Tarif "Expressmobil" kostet jede angefangene Gesprächsminute in alle deutschen Mobilfunknetze 10 Cent, eine SMS kostet ebenfalls 10 Cent. Gespräche ins deutsche Festnetz werden mit fünf Cent pro Minute berechnet. Optional können Kunden die Expressmobil-Flatrate für 12,99 Euro hinzubuchen. Damit sind Gespräche von Expressmobil zu Expressmobil und ins deutsche Festnetz über 30 Tage abgedeckt.


Kostenlos Nachrichten lesen

Neben dem kostenlosen Zugang für das Mobilportal der Zeitung können Kunden des Discounters auch kostenlos auf den Angeboten der Frankfurter Rundschau, des Kölner Stadt-Anzeigers und der Kölnischen Rundschau surfen. Für jede andere Nutzung von Datendiensten fallen 24 Cent pro Megabyte an. Alternativ bietet Express eine Datenoption von einem Gigabyte für 9,99 Euro an, die ebenfalls über 30 Tage gilt.

Preis und Verfügbarkeit

Das Expressmobil-Starterpaket ist für 7,99 Euro inklusive fünf Euro Startguthaben im Internet oder bei allen teilnehmenden Express-Verkaufsstellen erhältlich.

Ein unverschlüsseltes WLAN kann Ärger bedeuten

Ein unverschlüsseltes WLAN kann Ärger bedeuten
Unwissenheit schützt vor Strafe nicht: Wer sein WLAN-Netz zu Hause unverschlüsselt lässt, riskiert rechtliche Konsequenzen und haftet im Rahmen der Störerhaftung auch für Missbrauch.

Zwar gebe es kein Gesetz mit der Vorschrift, das heimische Netzwerk vor fremder Nutzung zu schützen, schreibt das Fachmagazin "Chip Test & Kauf" in seiner Oktoberausgabe. Entscheidend sei vielmehr die Frage, ob das WLAN durch Dritte zu illegalen Zwecken genutzt werde.

"Wer ein offenes Funknetz anbietet und sich nicht absichert, nimmt Missbrauch billigend in Kauf", zitiert das Blatt einen Anwalt für IT-Recht: "Und das bedeutet: Sie haften auch dafür." Das gelte etwa beim illegalen Download von Musikdateien. Im Sinne der sogenannten Störerhaftung könne der Inhaber des Netzes zur Rechenschaft gezogen werden, weil er die Gefahrenquelle für die Verletzung von Urheberrechten nicht klein gehalten habe.

Aus zivilrechtlicher Perspektive ist das alleinige Mitbenutzen eines WLAN-Netzes ohne das Wissen des Inhabers laut dem Magazin nicht erlaubt. Komme es zu Schäden, könne der Betroffene Schadensersatz fordern - etwa dann, wenn sich die Anschlussgebühren erhöhen. Indes spricht laut dem Bericht nichts dagegen, sich ein WLAN unter Nachbarn zu teilen, sofern dies die Geschäftsbedingungen des Anbieters erlauben. Zu beachten sei allerdings, dass es in der Regel nur einen Vertragsnehmer gebe.

Dieser habe im Missbrauchsfall das Nachsehen und müsse rechtlich einstehen. "Verpflichten Sie Mitsurfer dazu, den Zugang nur für legale Zwecke zu nutzen", wird der Branchenverband Bitkom zitiert.