Die juristische Streitlust der zwei Konkurrenten Samsung und Apple scheint ungebrochen: Nun will Samsung den Verkauf des neuen iPhone 4S gerichtlich verbieten lassen. Apple habe zwei Samsung-Patente verletzt.
SeoulDie juristischen Auseinandersetzungen zwischen Samsung und Apple gehen in eine nächste Runde: Samsung will den Verkauf der erst am Dienstag vorgestellten neuen Version des iPhones in Italien und Frankreich gerichtlich verbieten lassen. Apple habe zwei Samsung-Patente verletzt, erklärte der südkoreanische Elektronikkonzern am Mittwoch. Nach zusätzlichen Prüfungen sollten zudem in weiteren Staaten gerichtliche Verfügungen gegen einen Verkauf des iPhone 4S erreicht werden.
Apple hatte erst am Dienstag eine aufgepeppte Version seines iPhones vier präsentiert, das iPhone 4S. Es sieht auf den ersten Blick genauso aus wie das iPhone 4, das Apple im Juni 2010 herausgebracht hatte. Es verfügt aber unter anderem über einen schnelleren Prozessor, einen stärkeren Akku und eine leistungsfähigere Antenne.
Samsung liegt mit Apple seit Monaten in einer Serie von Patentklagen zu Smartphones und Tablet-PCs im Clinch. Bereits vor Wochen hatten südkoreanische Medien berichtet, dass Samsung auch gegen die neueste Version des iPhones vorgehen wolle. Anfang September hatte das Landgericht Düsseldorf ein von Apple verlangtes Verkaufsverbot für den Samsung-Tablet-PC Galaxy Tab bestätigt. Das Gericht begründete dies mit einem „übereinstimmenden Gesamteindruck“ zwischen den Apple- und den Samsung-Produkten.
Mittwoch, 5. Oktober 2011
iPhone 4S: Die erfolgreichste Enttäuschung aller Zeiten
Apple enttäuscht sein Fans: Statt iPhone 5 gibt es nur konservative Modellpflege – und das nach über 15 Monaten. Doch einige Blogs sehen genau dafür auch gute Gründe. Und am Verkaufserfolg zweifelt niemand.
DüsseldorfMehr als 15 Monate hatte Apple Zeit, sein iPhone kräftig aufzumöbeln – in der Technik-Welt eine kleine Ewigkeit. Doch statt des erhofften großen Wurfs kam nur ein schnelleres iPhone 4 mit mehr Speicher dabei herum. „Ist Apples Entscheidung, statt eines iPhone 5 nur ein iPhone 4S zu veröffentlichen, eine große Enttäuschung – oder nur eine normale Enttäuschung?“, fragt Business Insider feixend.
Über Monate hatten nicht nur Apple-Blogs, sondern auch sämtliche anderen Medien jedes noch so kleine Gerücht über das neue Apple-Telefon verbreitet – und nun das. „Sobald die Leute ihre Enttäuschung überwunden haben, werden sie das iPhone 4S dennoch kaufen – und zwar Millionen und Abermillionen davon“, ist sich das Blog sicher. „Und diese Leute werden ihr iPhone 4S lieben“.
Fans hoffen auf Sprachsteuerung Siri
Zur Präsentation gibt es dennoch Schelte von den Fans. Das US-Blog 9to5 Mac hat seine eingefleischten Fans in einer nicht-repräsentativen Umfrage gefragt: Fast 30 Prozent wählten die vernichtendste aller Antworten: „Was hat Apple die letzten 16 Monate getan? Android sieht jetzt gerade ziemlich gut aus.“
Die meisten Nutzer, rund 38 Prozent, entschieden sich für moderate Enttäuschung: „Wir haben bei der Hardware mehr erwartet und sind nicht sicher, ob die Sprachsteuerung Siri das ausgleichen kann“. Wirklich begeistert sind die wenigsten – eine echte Seltenheit in der Apple-Welt.
Die Sprachsteuerung Siri ist die große Hoffnung der Apple-Fans. Es ist die einzige wirklich neue Funktion, die Apple dem iPhone neben der pflichtgemäßen Modellpflege spendierte. Das Werbevideo von Apple verspricht eine Sprachsteuerung, die an Science-Fiction-Filme erinnert.
Ob die Sprachsteuerung wirklich so gut wie in dem Video behauptet funktioniert, muss sich aber erst noch im Praxistest erweisen. Bisher sind alle Handy-Sprachsteuerungen an ihren großen Defiziten im Alltag gescheitert.
"Was hat sich Apple nur gedacht?"
Ein anderer Blogger nimmt Apples eher graduelle Änderungen in Schutz. „Was hat sich Apple nur gedacht? Gab es Produktionsschwierigkeiten? Hat Apple einfach keine Ideen mehr? Absolut nicht. Es entwickelt einfach nur seinen größten Produkterfolg aller Zeiten konsequent weiter“, schreibt er auf Business Insider.
Der Autor weist darauf hin, dass sich das iPhone noch nie so gut verkaufte wie derzeit. „Warum sollte Apple diesen Erfolg zerstören, beispielsweise mit einem neuen Design, das einige Leute abschrecken könnte?“ Der Konzern solle lieber darauf setzen, bei noch mehr Mobilfunkprovidern erhältlich zu sein. Das iPhone 4S dürfte allein dadurch alle bisherigen Verkaufsrekorde erneut brechen.
Kein iPhone 5, aber mehr als das iPhone 4
Die US-Blogger von Engadget durften das neue Apple-Mobiltelefon nach der Präsentation schon in den Händen halten. „Auch wenn es kein iPhone 5 ist (nicht einmal nah dran), ist das iPhone 4S dennoch weit entfernt davon, einfach nur das iPhone des letzten Jahres zu sein“, urteilen die Gadget-Experten. Die deutlich verbesserte Kamera, der viel schnellere A5-Doppelkernprozessor und die exklusiv im 4S verbaute Sprachsteuerung sollten Käufern viele gute Argumente zum Kauf des neuen iPhones geben, falls ihr Vertrag gerade ausläuft.
Apple iPhone 4SSchnelles Smartphone mit 8-Megapixel-Kamera
Apple hat sein neues iPhone 4S vorgestellt. Wer ein radikal neues Design erwartet, wird enttäuscht sein. Das Gehäuse des iPhone 4S ähnelt dem des Vorgängermodells. Die großen Veränderungen befinden sich im Inneren.
Das Urteil der Blogger, nachdem sie das neue Gerät ausprobieren durften: „So wie das iPhone 3GS sich deutlich besser anfühlte als das iPhone 3G, verbessert auch das iPhone 4S das Benutzererlebnis im Vergleich zum iPhone 4“. Der neue Prozessor mache einfach alles flotter – ob beim Websurfen oder der Bedienung der Kamera-App.
Apples Kunst, Geheimnisse für sich zu behalten
Wie gut Apple immer noch darin ist, Geheimnisse für sich zu behalten, dokumentiert das US-Blog Gawker. Die Blogger listen zahlreiche Medienberichte – darunter Blogs und klassiche Zeitungsartikel auf – die alle eins gemeinsam haben: Sie lagen völlig daneben.
Weder ist das neue iPhone leichter und dünner (Wall Street Journal), noch besitzt es einen größeren Bildschirm (unter anderem Macrumors und „9to5 Mac“) oder einen NFC-Chip (Bloomberg). Auch von einem Mini-iPhone (Wall Street Journal) ist weit und breit nichts zu sehen.
Business Insider hat auch eine Theorie, warum im Vorfeld so viele Medienberichte daneben lagen: Es könnte schlicht daran liegen, dass die Medien durch die lange Pause zwischen iPhone 4 und iPhone 4S so viel Zeit zum Ausdenken und Verbreiten von Spekulationen und Gerüchten hatten – nämlich mehr als 15 Monate.
Es könnte allerdings auch sein, dass das iPhone 4S nur ein Lückenfüller ist, weil sich die Produktion des iPhone 5 verzögert und Apple in Wirklichkeit noch an der Fertigstellung arbeitet. All die Berichte über eine neue Bauform, einen größeren Bildschirm und neue Technologien wie NFC, die teils aus sonst zuverlässigen Quellen kamen, würden sich damit in Wirklichkeit auf das nächste iPhone beziehen, an dem Apple immer noch arbeitet.
DüsseldorfMehr als 15 Monate hatte Apple Zeit, sein iPhone kräftig aufzumöbeln – in der Technik-Welt eine kleine Ewigkeit. Doch statt des erhofften großen Wurfs kam nur ein schnelleres iPhone 4 mit mehr Speicher dabei herum. „Ist Apples Entscheidung, statt eines iPhone 5 nur ein iPhone 4S zu veröffentlichen, eine große Enttäuschung – oder nur eine normale Enttäuschung?“, fragt Business Insider feixend.
Über Monate hatten nicht nur Apple-Blogs, sondern auch sämtliche anderen Medien jedes noch so kleine Gerücht über das neue Apple-Telefon verbreitet – und nun das. „Sobald die Leute ihre Enttäuschung überwunden haben, werden sie das iPhone 4S dennoch kaufen – und zwar Millionen und Abermillionen davon“, ist sich das Blog sicher. „Und diese Leute werden ihr iPhone 4S lieben“.
Fans hoffen auf Sprachsteuerung Siri
Zur Präsentation gibt es dennoch Schelte von den Fans. Das US-Blog 9to5 Mac hat seine eingefleischten Fans in einer nicht-repräsentativen Umfrage gefragt: Fast 30 Prozent wählten die vernichtendste aller Antworten: „Was hat Apple die letzten 16 Monate getan? Android sieht jetzt gerade ziemlich gut aus.“
Die meisten Nutzer, rund 38 Prozent, entschieden sich für moderate Enttäuschung: „Wir haben bei der Hardware mehr erwartet und sind nicht sicher, ob die Sprachsteuerung Siri das ausgleichen kann“. Wirklich begeistert sind die wenigsten – eine echte Seltenheit in der Apple-Welt.
Die Sprachsteuerung Siri ist die große Hoffnung der Apple-Fans. Es ist die einzige wirklich neue Funktion, die Apple dem iPhone neben der pflichtgemäßen Modellpflege spendierte. Das Werbevideo von Apple verspricht eine Sprachsteuerung, die an Science-Fiction-Filme erinnert.
Ob die Sprachsteuerung wirklich so gut wie in dem Video behauptet funktioniert, muss sich aber erst noch im Praxistest erweisen. Bisher sind alle Handy-Sprachsteuerungen an ihren großen Defiziten im Alltag gescheitert.
"Was hat sich Apple nur gedacht?"
Ein anderer Blogger nimmt Apples eher graduelle Änderungen in Schutz. „Was hat sich Apple nur gedacht? Gab es Produktionsschwierigkeiten? Hat Apple einfach keine Ideen mehr? Absolut nicht. Es entwickelt einfach nur seinen größten Produkterfolg aller Zeiten konsequent weiter“, schreibt er auf Business Insider.
Der Autor weist darauf hin, dass sich das iPhone noch nie so gut verkaufte wie derzeit. „Warum sollte Apple diesen Erfolg zerstören, beispielsweise mit einem neuen Design, das einige Leute abschrecken könnte?“ Der Konzern solle lieber darauf setzen, bei noch mehr Mobilfunkprovidern erhältlich zu sein. Das iPhone 4S dürfte allein dadurch alle bisherigen Verkaufsrekorde erneut brechen.
Kein iPhone 5, aber mehr als das iPhone 4
Die US-Blogger von Engadget durften das neue Apple-Mobiltelefon nach der Präsentation schon in den Händen halten. „Auch wenn es kein iPhone 5 ist (nicht einmal nah dran), ist das iPhone 4S dennoch weit entfernt davon, einfach nur das iPhone des letzten Jahres zu sein“, urteilen die Gadget-Experten. Die deutlich verbesserte Kamera, der viel schnellere A5-Doppelkernprozessor und die exklusiv im 4S verbaute Sprachsteuerung sollten Käufern viele gute Argumente zum Kauf des neuen iPhones geben, falls ihr Vertrag gerade ausläuft.
Apple iPhone 4SSchnelles Smartphone mit 8-Megapixel-Kamera
Apple hat sein neues iPhone 4S vorgestellt. Wer ein radikal neues Design erwartet, wird enttäuscht sein. Das Gehäuse des iPhone 4S ähnelt dem des Vorgängermodells. Die großen Veränderungen befinden sich im Inneren.
Das Urteil der Blogger, nachdem sie das neue Gerät ausprobieren durften: „So wie das iPhone 3GS sich deutlich besser anfühlte als das iPhone 3G, verbessert auch das iPhone 4S das Benutzererlebnis im Vergleich zum iPhone 4“. Der neue Prozessor mache einfach alles flotter – ob beim Websurfen oder der Bedienung der Kamera-App.
Apples Kunst, Geheimnisse für sich zu behalten
Wie gut Apple immer noch darin ist, Geheimnisse für sich zu behalten, dokumentiert das US-Blog Gawker. Die Blogger listen zahlreiche Medienberichte – darunter Blogs und klassiche Zeitungsartikel auf – die alle eins gemeinsam haben: Sie lagen völlig daneben.
Weder ist das neue iPhone leichter und dünner (Wall Street Journal), noch besitzt es einen größeren Bildschirm (unter anderem Macrumors und „9to5 Mac“) oder einen NFC-Chip (Bloomberg). Auch von einem Mini-iPhone (Wall Street Journal) ist weit und breit nichts zu sehen.
Business Insider hat auch eine Theorie, warum im Vorfeld so viele Medienberichte daneben lagen: Es könnte schlicht daran liegen, dass die Medien durch die lange Pause zwischen iPhone 4 und iPhone 4S so viel Zeit zum Ausdenken und Verbreiten von Spekulationen und Gerüchten hatten – nämlich mehr als 15 Monate.
Es könnte allerdings auch sein, dass das iPhone 4S nur ein Lückenfüller ist, weil sich die Produktion des iPhone 5 verzögert und Apple in Wirklichkeit noch an der Fertigstellung arbeitet. All die Berichte über eine neue Bauform, einen größeren Bildschirm und neue Technologien wie NFC, die teils aus sonst zuverlässigen Quellen kamen, würden sich damit in Wirklichkeit auf das nächste iPhone beziehen, an dem Apple immer noch arbeitet.
Apple enttäuscht Hoffnung auf neues Super-iPhone
Die Hoffnung hielt bis zuletzt. Vielleicht sagt der neue Apple-Chef Tim Cook in typischer Manier seines Vorgängers Steve Jobs jetzt doch "...und noch eine Sache" und zaubert ein radikal neues iPhone 5 hervor? Aber nein: Es blieb beim iPhone 4S, das ein neues Innenleben, aber das typische Glas-Sandwich-Aussehen des Vorgängermodells hat.
Apple hat mit seinem neuen iPhone die hochgesteckten Erwartungen vieler Fans und der Börse enttäuscht. Statt eines radikal neuen iPhone 5 gab es am Dienstag das iPhone 4S . Es hat einen schnelleren Prozessor, eine verbesserte Kamera mit einer Auflösung von 8 Megapixel und eine runderneuerte Antennen-Technik. Äußerlich sieht es aus wie das aktuelle Modell iPhone 4 und kommt am 14. Oktober auf den Markt.
Nachdem sich Apple mehr als ein Jahr Zeit für eine neue iPhone-Generation gelassen hatte, hatten viele von der ersten Produkt-Präsentation des neuen Apple-Chefs Tim Cook den ganz großen Wurf erwartet, zum Beispiel ein noch dünneres Telefon mit größerem Bildschirm und einem NFC-Chip für mobile Bezahldienste.
Im Fokus stand am Dienstag stattdessen vor allem die Software. Eine neue Schlüsselfunktion des neuen Smartphones ist der intelligente "persönliche Assistent" Siri , der mit Stimmbefehlen gesteuert wird.
Apple-Manager Phil Schiller demonstrierte die Funktion auf der Bühne des Apple-Hauptquartiers in Cupertino. Auf die Frage nach der aktuellen Wettervorhersage zeigte das Telefon das Wetter für San Francisco an. Und auf die Frage nach der Uhrzeit in Paris eine Uhr mit der richtigen Zeit. Sagt man dem Telefon "Wecke mich um 6.00 Uhr morgens", stellt es automatisch einen Wecker. Ebenso sucht der Assistent etwa nach Restaurants oder Routen zum vorgegebenen Ziel. Siri versteht zunächst Englisch, Deutsch und Französisch. Apple nutzt dabei eine Entwicklung der übernommenen Startup-Firma Siri zur Sprachsteuerung.
Zum Start des nächsten iPhone bringt das neue Betriebssystem iOS 5 zahlreiche zusätzliche Funktionen und Verbesserungen. Es kommt am 12. Oktober heraus, ebenso wie der Online-Speicherdienst iCloud, mit dem Apple den Datenfluss zwischen verschiedenen Geräten radikal vereinfachen will. Der Musik-Dienst iTunes Match, der die Musik-Kollektion eines Nutzers aus dem Netz abrufbar macht, startet in den USA Ende Oktober.
Notification Center
Das neue Notification Center informiert über neue SMS, E-Mails oder anstehende Termine. Durch ein Wischen übers Display von oben nach unten, wird eine Liste mit den möglichen Quellen (SMS, E-Mail, Anrufliste) und darunter jeweils die neuesten Meldungen angezeigt.
Auch auf dem gesperrten Startbildschirm zeigt iOS nun die Neuigkeiten an, mit einem Wischer über das Element, gelangt man direkt in die entsprechende Anwendungen, beim Wischen über den Hinweis für eine neue Mail also direkt zum E-Mail-Programm.
Über ein kleines "x" rechts lässt sich jede Notification ausblenden.
© Apple
Apple verstärkt sich auch bei ortsbezogenen Diensten: Mit der App Find My Friends kann man den aktuellen Aufenthaltsort seiner Freunde sehen, die sich dazu bereit erklärt haben. Der Dienst habe einfache und präzise Einstellungen zur Privatsphäre, betont Apple.
Von einem iPhone 5 war keine Rede. Zuvor war spekuliert worden, dass Apple erstmals zwei neue iPhone-Modelle starten könnte - ein günstigeres einfaches und ein hochgerüstetes. Die Anleger zeigten sich enttäuscht. Die Aktie, die kurz vor Beginn der Präsentation noch bei 380 US-Dollar stand, fiel zum Ende der Veranstaltung bis auf rund 355 Dollar. Danach langten Optimisten jedoch wieder zu, so dass es am Ende im Vergleich zum Schlusskurs von Montag nur ein Minus von 0,56 Prozent auf 372,50 Dollar gab.
Tim Cook - Auftritt für den neuen Chef
Der Auftritt war die erste große Feuerprobe für den neuen Apple-Chef Tim Cook, seit er im August die Zügel von Gründer Steve Jobs übernommen hat. Die Vorstellung einzelner Neuerungen überließ er anderen Managern. Die Hoffnung, dass Jobs zumindest kurz bei der Präsentation auftauchen könnte, erfüllte sich nicht.
Mit iCloud will Apple das lästige Synchronisieren von Daten überflüssig machen. So können Fotos, die man mit dem iPhone gemacht hat, automatisch in dem Speicher der Software iPhoto auftauchen, gekaufte Apps oder Magazine können leicht aus dem Netz nachgeladen werden.
Das iPhone ist Apples Geldmaschine und das meistverkaufte Smartphone eines einzelnen Herstellers. Experten sehen Apple auf Kurs, in diesem Jahr mehr als 80 Millionen iPhones zu verkaufen - und mehr als 100 Millionen 2012. Von den bisher verkauften iPhones ist jedes zweite ein iPhone 4.
Apple hatte mit dem ersten iPhone vor vier Jahren die aktuelle Smartphone-Revolution in Schwung gebracht - zur führenden Plattform stieg allerdings inzwischen das Google-Betriebssystem Android auf, das von verschienen Herstellern verwendet wird. Zusammen machen iOS und Android Rivalen wie Nokia oder den Blackberrys von Research in Motion das Leben schwer.
Am Anfang überschüttete Cook die Zuhörer mit Statistiken zum aktuellen Apple-Geschäft. So sei das MacBook die meistverkaufte Notebook-Marke, weltweit gebe es inzwischen 60 Millionen Nutzer von Computern des Apple-Betriebssystems MacOS X. Der Marktanteil in den USA erreichte inzwischen 23 Prozent - noch vor wenigen Jahren krebste das Apple-Betriebssystem bei niedrigen einstelligen Marktanteilen herum.
Jeden Monat werden inzwischen eine Milliarde Apps heruntergeladen, insgesamt waren es bisher 18 Milliarden. An Software-Entwickler, die bei iTunes 70 Prozent der Umsätze bekommen, seien drei Milliarden US-Dollar ausgezahlt worden.
Apple hat seit dem Start vor zehn Jahren mehr als 300 Millionen iPods verkauft und auf der Online-Plattform iTunes wurden rund 16 Milliarden Songs heruntergeladen. Der iTunes-Musikladen umfasst inzwischen 20 Millionen Titel. Bisher wurden 250 Millionen Geräte mit dem iOS-Betriebssystem verkauft.
Apple hat mit seinem neuen iPhone die hochgesteckten Erwartungen vieler Fans und der Börse enttäuscht. Statt eines radikal neuen iPhone 5 gab es am Dienstag das iPhone 4S . Es hat einen schnelleren Prozessor, eine verbesserte Kamera mit einer Auflösung von 8 Megapixel und eine runderneuerte Antennen-Technik. Äußerlich sieht es aus wie das aktuelle Modell iPhone 4 und kommt am 14. Oktober auf den Markt.
Nachdem sich Apple mehr als ein Jahr Zeit für eine neue iPhone-Generation gelassen hatte, hatten viele von der ersten Produkt-Präsentation des neuen Apple-Chefs Tim Cook den ganz großen Wurf erwartet, zum Beispiel ein noch dünneres Telefon mit größerem Bildschirm und einem NFC-Chip für mobile Bezahldienste.
Im Fokus stand am Dienstag stattdessen vor allem die Software. Eine neue Schlüsselfunktion des neuen Smartphones ist der intelligente "persönliche Assistent" Siri , der mit Stimmbefehlen gesteuert wird.
Apple-Manager Phil Schiller demonstrierte die Funktion auf der Bühne des Apple-Hauptquartiers in Cupertino. Auf die Frage nach der aktuellen Wettervorhersage zeigte das Telefon das Wetter für San Francisco an. Und auf die Frage nach der Uhrzeit in Paris eine Uhr mit der richtigen Zeit. Sagt man dem Telefon "Wecke mich um 6.00 Uhr morgens", stellt es automatisch einen Wecker. Ebenso sucht der Assistent etwa nach Restaurants oder Routen zum vorgegebenen Ziel. Siri versteht zunächst Englisch, Deutsch und Französisch. Apple nutzt dabei eine Entwicklung der übernommenen Startup-Firma Siri zur Sprachsteuerung.
Zum Start des nächsten iPhone bringt das neue Betriebssystem iOS 5 zahlreiche zusätzliche Funktionen und Verbesserungen. Es kommt am 12. Oktober heraus, ebenso wie der Online-Speicherdienst iCloud, mit dem Apple den Datenfluss zwischen verschiedenen Geräten radikal vereinfachen will. Der Musik-Dienst iTunes Match, der die Musik-Kollektion eines Nutzers aus dem Netz abrufbar macht, startet in den USA Ende Oktober.
Notification Center
Das neue Notification Center informiert über neue SMS, E-Mails oder anstehende Termine. Durch ein Wischen übers Display von oben nach unten, wird eine Liste mit den möglichen Quellen (SMS, E-Mail, Anrufliste) und darunter jeweils die neuesten Meldungen angezeigt.
Auch auf dem gesperrten Startbildschirm zeigt iOS nun die Neuigkeiten an, mit einem Wischer über das Element, gelangt man direkt in die entsprechende Anwendungen, beim Wischen über den Hinweis für eine neue Mail also direkt zum E-Mail-Programm.
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© Apple
Apple verstärkt sich auch bei ortsbezogenen Diensten: Mit der App Find My Friends kann man den aktuellen Aufenthaltsort seiner Freunde sehen, die sich dazu bereit erklärt haben. Der Dienst habe einfache und präzise Einstellungen zur Privatsphäre, betont Apple.
Von einem iPhone 5 war keine Rede. Zuvor war spekuliert worden, dass Apple erstmals zwei neue iPhone-Modelle starten könnte - ein günstigeres einfaches und ein hochgerüstetes. Die Anleger zeigten sich enttäuscht. Die Aktie, die kurz vor Beginn der Präsentation noch bei 380 US-Dollar stand, fiel zum Ende der Veranstaltung bis auf rund 355 Dollar. Danach langten Optimisten jedoch wieder zu, so dass es am Ende im Vergleich zum Schlusskurs von Montag nur ein Minus von 0,56 Prozent auf 372,50 Dollar gab.
Tim Cook - Auftritt für den neuen Chef
Der Auftritt war die erste große Feuerprobe für den neuen Apple-Chef Tim Cook, seit er im August die Zügel von Gründer Steve Jobs übernommen hat. Die Vorstellung einzelner Neuerungen überließ er anderen Managern. Die Hoffnung, dass Jobs zumindest kurz bei der Präsentation auftauchen könnte, erfüllte sich nicht.
Mit iCloud will Apple das lästige Synchronisieren von Daten überflüssig machen. So können Fotos, die man mit dem iPhone gemacht hat, automatisch in dem Speicher der Software iPhoto auftauchen, gekaufte Apps oder Magazine können leicht aus dem Netz nachgeladen werden.
Das iPhone ist Apples Geldmaschine und das meistverkaufte Smartphone eines einzelnen Herstellers. Experten sehen Apple auf Kurs, in diesem Jahr mehr als 80 Millionen iPhones zu verkaufen - und mehr als 100 Millionen 2012. Von den bisher verkauften iPhones ist jedes zweite ein iPhone 4.
Apple hatte mit dem ersten iPhone vor vier Jahren die aktuelle Smartphone-Revolution in Schwung gebracht - zur führenden Plattform stieg allerdings inzwischen das Google-Betriebssystem Android auf, das von verschienen Herstellern verwendet wird. Zusammen machen iOS und Android Rivalen wie Nokia oder den Blackberrys von Research in Motion das Leben schwer.
Am Anfang überschüttete Cook die Zuhörer mit Statistiken zum aktuellen Apple-Geschäft. So sei das MacBook die meistverkaufte Notebook-Marke, weltweit gebe es inzwischen 60 Millionen Nutzer von Computern des Apple-Betriebssystems MacOS X. Der Marktanteil in den USA erreichte inzwischen 23 Prozent - noch vor wenigen Jahren krebste das Apple-Betriebssystem bei niedrigen einstelligen Marktanteilen herum.
Jeden Monat werden inzwischen eine Milliarde Apps heruntergeladen, insgesamt waren es bisher 18 Milliarden. An Software-Entwickler, die bei iTunes 70 Prozent der Umsätze bekommen, seien drei Milliarden US-Dollar ausgezahlt worden.
Apple hat seit dem Start vor zehn Jahren mehr als 300 Millionen iPods verkauft und auf der Online-Plattform iTunes wurden rund 16 Milliarden Songs heruntergeladen. Der iTunes-Musikladen umfasst inzwischen 20 Millionen Titel. Bisher wurden 250 Millionen Geräte mit dem iOS-Betriebssystem verkauft.
Donnerstag, 11. August 2011
Neue Version 10.3 von Parallels Plesk Panel
Parallels veröffentlicht Plesk Panel 10.3 mit Web Presence Builder für Facebook/Social Media-Integration und startet die Support-Plattform Parallels Product Expert.
Parallels veröffentlicht auf der HostingCon 2011 eine neue Version von Parallels Plesk Panel, dem Control Panel, um gehostete Services für kleine und mittelständische Unternehmen zu verwalten. Zu den Neuerungen von Parallels Plesk Panel 10.3 gehören die Funktionen von Web Presence Builder (der Parallels Plesk Sitebuilder ersetzt), mit deren Hilfe sich Facebook und andere Social Media direkt verwalten lassen. Damit ist der Aufbau von Webseiten mit Hunderten von unternehmensspezifischen Templates, sowie das Aktualisieren und Veröffentlichen von Social-Media-Inhalten auf Seiten wie Facebook und das Entwerfen und Einbinden von Applikationen wie Online-Shops und andere E- Commerce-Aktivitäten möglich. Des Weiteren gibt es eine Unterstützung für File-Sharing, Multimedia und andere cloudbasierte Inhalte.
Zusätzlich zu den neuen Produktfunktionen stellt Parallels die Experten-Plattform "Parallels Product Expert" (PPE) vor, zu dem die aktivsten und hilfreichsten Mitglieder der Parallels Produkt-Foren Zugang erhalten. Das Programm konzentriert sich zunächst auf die Plesk Panel-Produkte. Experten aus der Parallels Community, die über ein hohes technisches Wissen zu Parallels Plesk Panel verfügen, können an diesem Programm teilnehmen. Die ausgewählten PPEs können sich direkt mit den Technikern von Parallels und der wachsenden Community der Parallels Plesk Panel-Nutzer austauschen. Sie bekommen Zugang zu Vorabversionen der Produkte und können Software in der Beta-Phase testen. Überdies erhalten die ausgewählten PPEs öffentliche Anerkennung durch eine Erwähnung auf den Parallels Webseiten und ihre Einträge im Parallels Forum haben eine spezielle PPE-Kennzeichnung.
Das heutige Update folgt auf denLaunch vom April 2011, der die Unterstützung für IPv6-Adressen, unterschiedliche SSL-Zertifikate auf einer einzigen IP-Adresse und einige andere Funktionen für Service Provider und ihre SMB-Kunden brachte.
Parallels veröffentlicht auf der HostingCon 2011 eine neue Version von Parallels Plesk Panel, dem Control Panel, um gehostete Services für kleine und mittelständische Unternehmen zu verwalten. Zu den Neuerungen von Parallels Plesk Panel 10.3 gehören die Funktionen von Web Presence Builder (der Parallels Plesk Sitebuilder ersetzt), mit deren Hilfe sich Facebook und andere Social Media direkt verwalten lassen. Damit ist der Aufbau von Webseiten mit Hunderten von unternehmensspezifischen Templates, sowie das Aktualisieren und Veröffentlichen von Social-Media-Inhalten auf Seiten wie Facebook und das Entwerfen und Einbinden von Applikationen wie Online-Shops und andere E- Commerce-Aktivitäten möglich. Des Weiteren gibt es eine Unterstützung für File-Sharing, Multimedia und andere cloudbasierte Inhalte.
Zusätzlich zu den neuen Produktfunktionen stellt Parallels die Experten-Plattform "Parallels Product Expert" (PPE) vor, zu dem die aktivsten und hilfreichsten Mitglieder der Parallels Produkt-Foren Zugang erhalten. Das Programm konzentriert sich zunächst auf die Plesk Panel-Produkte. Experten aus der Parallels Community, die über ein hohes technisches Wissen zu Parallels Plesk Panel verfügen, können an diesem Programm teilnehmen. Die ausgewählten PPEs können sich direkt mit den Technikern von Parallels und der wachsenden Community der Parallels Plesk Panel-Nutzer austauschen. Sie bekommen Zugang zu Vorabversionen der Produkte und können Software in der Beta-Phase testen. Überdies erhalten die ausgewählten PPEs öffentliche Anerkennung durch eine Erwähnung auf den Parallels Webseiten und ihre Einträge im Parallels Forum haben eine spezielle PPE-Kennzeichnung.
Das heutige Update folgt auf denLaunch vom April 2011, der die Unterstützung für IPv6-Adressen, unterschiedliche SSL-Zertifikate auf einer einzigen IP-Adresse und einige andere Funktionen für Service Provider und ihre SMB-Kunden brachte.
Lauda fordert Schumachers Rücktritt
Michael Schumacher fährt auch in seiner zweiten Comeback-Saison einem Podestplatz hinterher, von Siegen ganz zu Schweigen.
Dennoch gibt sich der Rekord-Weltmeister entspannt: Natürlich hätte auch er sich zum Zeitpunkt der Comeback-Entscheidung mehr erwartet, aus eigener Erfahrung wisse er aber, dass es Zeit brauche - im Falle Ferraris fünf Jahre - bis man ein Team an die Spitze gebracht hat.
Auch die Tatsache, dass der 42-Jährige im Qualifying-Duell mit 1:10 gegen seinen Teamkollegen Nico Rosberg zurückliegt, lässt ihn nicht an einen Rücktritt denken. Stattdessen überlegt er sogar, seinen Dreijahres-Vertrag, der Ende 2012 ausläuft, zu verlängern, wie er gegenüber 'Sport Bild' andeutet: "Ich könnte mir sogar vorstellen, noch zwei Jahre dranzuhängen."
Doch Ex-Weltmeister Niki Lauda nimmt dem Mercedes-Superstar die Entspanntheit nicht ab. "Jeder Sportler muss - wenn er so gute Leistungen wie Schumacher in der Vergangenheit bringen will - ehrlich zu sich selbst sein", fordert er den Deutschen gegenüber 'Motor Sport' auf, die Realität anzuerkennen. "Letztes Jahr hatten wir Verständnis dafür, dass er sich an die neuen Autos gewöhnen musste, dazu kam das Handicap, dass er nicht testen konnte und so weiter. Dieses Jahr hatte er die letzte Chance, dass das Comeback ordentlich funktioniert - und dieses Jahr läuft gleich ab wie letztes Jahr."
Wäre Schumacher so entspannt wie er tut, müsste sein Rennstall schleunigst die Konsequenzen ziehen, schießt Lauda scharf: "Er hat gesagt, dass er mehr Zeit braucht, bla bla bla. Und er tut so, als wäre er der entspannte Typ, der es wirklich genießt. Innen drinnen ist er aber überhaupt nicht entspannt, denn kein Topfahrer genießt es, geschlagen zu werden. Wenn er so entspannt wäre wie er tut, dann sollte ihm Mercedes sagen, dass er zurücktreten soll."
Lauda hat Glauben an Schumacher verloren
Lauda war selbst 1979 nach zwei WM-Titeln aus der Formel 1 ausgestiegen und hatte 1982 bei McLaren ein Comeback riskiert. Bereits in der ersten Saisonhälfte feierte er seinen ersten Sieg, 1984 raste der Wiener zu seinem dritten WM-Titel. In der darauffolgenden Saison musste er aber anerkennen, dass er vor allem im Qualifying gegen seinen jüngeren Teamkollegen Alain Prost keine Chance mehr hatte - Ende 1985 gab er endgültig seinen Abschied aus der Königsklasse bekannt.
"Man fährt nicht zum Spaß Formel 1", stellt er heute klar und vergleich seinen damalige Situation mit der Schumachers. "Am Ende muss er sich fragen: 'Kriege ich es hin oder nicht?' Ganz ehrlich glaube ich nicht, dass Michael es jetzt hinkriegen wird. Wenn man schneller sein will, dann versucht man alles - und wenn man alles versucht hat und es immer noch nicht hinkriegt, dann war es das. Ich bin sicher, dass er es immer noch versucht, aber eines Tages wird er realisieren, dass er es nicht hinkriegt - und dann wird er eine Entscheidung treffen."
Dennoch gibt sich der Rekord-Weltmeister entspannt: Natürlich hätte auch er sich zum Zeitpunkt der Comeback-Entscheidung mehr erwartet, aus eigener Erfahrung wisse er aber, dass es Zeit brauche - im Falle Ferraris fünf Jahre - bis man ein Team an die Spitze gebracht hat.
Auch die Tatsache, dass der 42-Jährige im Qualifying-Duell mit 1:10 gegen seinen Teamkollegen Nico Rosberg zurückliegt, lässt ihn nicht an einen Rücktritt denken. Stattdessen überlegt er sogar, seinen Dreijahres-Vertrag, der Ende 2012 ausläuft, zu verlängern, wie er gegenüber 'Sport Bild' andeutet: "Ich könnte mir sogar vorstellen, noch zwei Jahre dranzuhängen."
Doch Ex-Weltmeister Niki Lauda nimmt dem Mercedes-Superstar die Entspanntheit nicht ab. "Jeder Sportler muss - wenn er so gute Leistungen wie Schumacher in der Vergangenheit bringen will - ehrlich zu sich selbst sein", fordert er den Deutschen gegenüber 'Motor Sport' auf, die Realität anzuerkennen. "Letztes Jahr hatten wir Verständnis dafür, dass er sich an die neuen Autos gewöhnen musste, dazu kam das Handicap, dass er nicht testen konnte und so weiter. Dieses Jahr hatte er die letzte Chance, dass das Comeback ordentlich funktioniert - und dieses Jahr läuft gleich ab wie letztes Jahr."
Wäre Schumacher so entspannt wie er tut, müsste sein Rennstall schleunigst die Konsequenzen ziehen, schießt Lauda scharf: "Er hat gesagt, dass er mehr Zeit braucht, bla bla bla. Und er tut so, als wäre er der entspannte Typ, der es wirklich genießt. Innen drinnen ist er aber überhaupt nicht entspannt, denn kein Topfahrer genießt es, geschlagen zu werden. Wenn er so entspannt wäre wie er tut, dann sollte ihm Mercedes sagen, dass er zurücktreten soll."
Lauda hat Glauben an Schumacher verloren
Lauda war selbst 1979 nach zwei WM-Titeln aus der Formel 1 ausgestiegen und hatte 1982 bei McLaren ein Comeback riskiert. Bereits in der ersten Saisonhälfte feierte er seinen ersten Sieg, 1984 raste der Wiener zu seinem dritten WM-Titel. In der darauffolgenden Saison musste er aber anerkennen, dass er vor allem im Qualifying gegen seinen jüngeren Teamkollegen Alain Prost keine Chance mehr hatte - Ende 1985 gab er endgültig seinen Abschied aus der Königsklasse bekannt.
"Man fährt nicht zum Spaß Formel 1", stellt er heute klar und vergleich seinen damalige Situation mit der Schumachers. "Am Ende muss er sich fragen: 'Kriege ich es hin oder nicht?' Ganz ehrlich glaube ich nicht, dass Michael es jetzt hinkriegen wird. Wenn man schneller sein will, dann versucht man alles - und wenn man alles versucht hat und es immer noch nicht hinkriegt, dann war es das. Ich bin sicher, dass er es immer noch versucht, aber eines Tages wird er realisieren, dass er es nicht hinkriegt - und dann wird er eine Entscheidung treffen."
Freitag, 24. Juni 2011
Was tun nach einem Stich?
Bienen- und Wespenstiche sind meist nicht gefährlich, sondern nur schmerzhaft. Hier eine Auswahl von Hausmitteln, die das starke Anschwellen verhindern können und Schmerz und Juckreiz nehmen:
Steckt der Stachel noch, sollten Sie ihn sofort vorsichtig herausziehen, am besten mit einer Pinzette. Unterwegs kratzen Sie den Stachel am besten mit dem Fingernagel weg. Achten Sie darauf, den am Stachel hängenden Giftsack keinesfalls zu quetschen, damit nicht noch mehr Bienengift (bei Wespenstichen bleibt der Stachel in der Regel nicht stecken) in die Haut gerät.
Stich sofort einige Minuten mit einem Kühlpad (aus dem Kühlschrank) kühlen, danach eine Zwiebel- oder Kartoffelscheibe auflegen.
Bei Mückenstichen haben sich auch folgende Methoden bewährt:
Lavendelöl mit medizinischem Alkohol zu gleichen Teilen mischen und auf die Stelle auftragen
Kalter Quark auf der Stichstelle kühlt und unterdrückt den Juckreiz
Auch nasse Kernseife, auf den Stich gerieben, nimmt den Juckreiz
Salzbrei (Salz und etwas Wasser) nimmt den Schmerz nach einem Stich und verhindert die Schwellung. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind den Salzbrei aber nicht ableckt!
Steckt der Stachel noch, sollten Sie ihn sofort vorsichtig herausziehen, am besten mit einer Pinzette. Unterwegs kratzen Sie den Stachel am besten mit dem Fingernagel weg. Achten Sie darauf, den am Stachel hängenden Giftsack keinesfalls zu quetschen, damit nicht noch mehr Bienengift (bei Wespenstichen bleibt der Stachel in der Regel nicht stecken) in die Haut gerät.
Stich sofort einige Minuten mit einem Kühlpad (aus dem Kühlschrank) kühlen, danach eine Zwiebel- oder Kartoffelscheibe auflegen.
Bei Mückenstichen haben sich auch folgende Methoden bewährt:
Lavendelöl mit medizinischem Alkohol zu gleichen Teilen mischen und auf die Stelle auftragen
Kalter Quark auf der Stichstelle kühlt und unterdrückt den Juckreiz
Auch nasse Kernseife, auf den Stich gerieben, nimmt den Juckreiz
Salzbrei (Salz und etwas Wasser) nimmt den Schmerz nach einem Stich und verhindert die Schwellung. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind den Salzbrei aber nicht ableckt!
So vermeiden Sie Gequengel im Auto
Kassetten oder CDs mit Musik oder Geschichten sind fast schon ein „Muss“ während der Fahrt, wenn Sie nicht Märchen oder selbst erdachte Geschichten erzählen wollen oder können (z. B., weil Sie alleine fahren). Um Ihre Nerven zu schonen, empfiehlt sich ein Abspielgerät mit Kopfhörern.
Selber singen vertreibt schlechte Laune. Ist die Stimmung am Nullpunkt angelangt, können Sie ein bekanntes Kinderlied anstimmen. Mit Liedern lässt sich auch wunderbar spielen. So können Sie Ihr Kind (ab dem Kindergartenalter) z. B. Lieder raten lassen. Sie singen oder pfeifen ein Ihrem Kind bekanntes Lied und dieses muss nun den Titel erraten. Oder Sie versuchen, Lieder zu einem bestimmten Thema zu sammeln und anschließend gemeinsam zu singen. Wem fällt ein Lied ein, in dem Tiere vorkommen? Oder soll es lieber märchenhaft werden?
Rätsel, Witze, Schüttelreime und Zungenbrecher lenken prima ab. Kindergartenkinder lösen gerne einfache Rätsel (Was kann laufen, obwohl es keine Füße hat? Die Nase!) und versuchen sich an Zungenbrechern wie „Zwei zischende Schlangen sitzen zwischen zwei spitzigen Steinen und zischen zwischen zwei zwitschernden Vögeln im Zwetschgenbaum". Schüttelreime wie „Er würgte eine Klapperschlang’, bis ihre Klapper schlapper klang.“ oder auch nette Kinderwitze sorgen für vergnügte Heiterkeit auf der Rückbank.
Halten Sie geeignete Spielsachen griffbereit. Auf Spielzeug, das aus vielen Kleinteilen besteht, sollten Sie lieber verzichten, denn allzu leicht verschwindet das eine oder andere Teil zwischen den Sitzpolstern. Auch Filzstifte zum Malen sind ungeeignet, hinterlassen sie doch eindrucksvolle und dauerhafte Flecken. Geben Sie Ihrem Kind lieber eine Magnetmaltafel, da kann nichts passieren und der Metallstift ist in der Regel mit einer Schnur an der Tafel befestigt. Beliebt und praktisch sind kleine Bilderbücher (z. B. Pixie-Bücher), denn da kann Ihr Kind gleich eine größere Auswahl mitnehmen. Spielzeug sollte immer griffbereit in eine Extratasche gepackt werden. Besonders praktisch sind spezielle Spielzeug-Utensilos mit mehreren Taschen, die über die Rückenlehne der Vordersitze gehängt werden.
Wichtig: Ihr Kind sollte nicht längere Zeit am Stück malen, Bücher ansehen oder lesen. Das erhöht die Gefahr, dass ihm schlecht wird (Reiseübelkeit). Empfindliche Kinder sollten lieber während der Fahrt nach vorne zur Frontscheibe hinaussehen oder Kassetten hören.
Die Kleinsten haben gerne Gesellschaft. Babys und Kleinkindern wird es alleine auf dem Rücksitz über kurz oder lang langweilig. Packen Sie daher möglichst so, dass auf dem Rücksitz ein Platz frei bleibt. Dann können Sie sich immer wieder für eine Weile zum Mitspielen neben Ihr Kind setzen.
Selber singen vertreibt schlechte Laune. Ist die Stimmung am Nullpunkt angelangt, können Sie ein bekanntes Kinderlied anstimmen. Mit Liedern lässt sich auch wunderbar spielen. So können Sie Ihr Kind (ab dem Kindergartenalter) z. B. Lieder raten lassen. Sie singen oder pfeifen ein Ihrem Kind bekanntes Lied und dieses muss nun den Titel erraten. Oder Sie versuchen, Lieder zu einem bestimmten Thema zu sammeln und anschließend gemeinsam zu singen. Wem fällt ein Lied ein, in dem Tiere vorkommen? Oder soll es lieber märchenhaft werden?
Rätsel, Witze, Schüttelreime und Zungenbrecher lenken prima ab. Kindergartenkinder lösen gerne einfache Rätsel (Was kann laufen, obwohl es keine Füße hat? Die Nase!) und versuchen sich an Zungenbrechern wie „Zwei zischende Schlangen sitzen zwischen zwei spitzigen Steinen und zischen zwischen zwei zwitschernden Vögeln im Zwetschgenbaum". Schüttelreime wie „Er würgte eine Klapperschlang’, bis ihre Klapper schlapper klang.“ oder auch nette Kinderwitze sorgen für vergnügte Heiterkeit auf der Rückbank.
Halten Sie geeignete Spielsachen griffbereit. Auf Spielzeug, das aus vielen Kleinteilen besteht, sollten Sie lieber verzichten, denn allzu leicht verschwindet das eine oder andere Teil zwischen den Sitzpolstern. Auch Filzstifte zum Malen sind ungeeignet, hinterlassen sie doch eindrucksvolle und dauerhafte Flecken. Geben Sie Ihrem Kind lieber eine Magnetmaltafel, da kann nichts passieren und der Metallstift ist in der Regel mit einer Schnur an der Tafel befestigt. Beliebt und praktisch sind kleine Bilderbücher (z. B. Pixie-Bücher), denn da kann Ihr Kind gleich eine größere Auswahl mitnehmen. Spielzeug sollte immer griffbereit in eine Extratasche gepackt werden. Besonders praktisch sind spezielle Spielzeug-Utensilos mit mehreren Taschen, die über die Rückenlehne der Vordersitze gehängt werden.
Wichtig: Ihr Kind sollte nicht längere Zeit am Stück malen, Bücher ansehen oder lesen. Das erhöht die Gefahr, dass ihm schlecht wird (Reiseübelkeit). Empfindliche Kinder sollten lieber während der Fahrt nach vorne zur Frontscheibe hinaussehen oder Kassetten hören.
Die Kleinsten haben gerne Gesellschaft. Babys und Kleinkindern wird es alleine auf dem Rücksitz über kurz oder lang langweilig. Packen Sie daher möglichst so, dass auf dem Rücksitz ein Platz frei bleibt. Dann können Sie sich immer wieder für eine Weile zum Mitspielen neben Ihr Kind setzen.
Samstag, 18. Juni 2011
Checkliste: In welchen Situationen kann ein IQ-Test Klarheit schaffen?
Haben Sie das Gefühl, Ihr Kind ist in der Schule unterfordert?
Stört Ihr Kind häufig den Unterricht?
Ist Ihr Kind extrem anstrengend, neugierig und wissbegierig?
Hat Ihr Kind Schwierigkeiten, mit Gleichaltrigen umzugehen?
Hat Ihr Kind oft keine Lust, in die Schule zu gehen?
Weigert sich Ihr Kind häufig grundlos, seine Hausaufgaben zu machen?
Wirkt Ihr Kind in der Schule gelangweilt und desinteressiert?
Stellt sich Ihr Kind häufig dümmer, als es ist, vielleicht um anderen zu entsprechen?
Zeigen sich in den Noten verschiedener Fächer auffallend große Diskrepanzen?
Ist Ihr Kind in der Schulzeit (nicht in den Ferien) extrem antriebslos und müde?
Schwänzt Ihr Kind die Schule?
Sind Sie sich nicht sicher, welcher Schulzweig der richtige für Ihr Kind ist?
Haben Sie das Gefühl, Ihr Kind schöpft sein Leistungspotenzial nicht aus?
Auswertung: Je mehr Fragen Sie mit „ja“ beantwortet haben, desto wichtiger ist es, die auftretenden Schwierigkeiten oder Probleme genauer zu betrachten. Eine medizinische Untersuchung der Hör- und Sehfähigkeit Ihres Kindes sowie seiner allgemeinen Gesundheit sollte stets der erste Schritt zur Klärung sein. Sind hier keine Auffälligkeiten zu bemerken, kann ein IQ-Test weiteren Aufschluss geben. Lassen Sie sich von Ihrem Kinderarzt eine psychologische Praxis empfehlen und machen Sie dort einen Gesprächstermin aus. Formulieren Sie Ihre Fragen möglichst genau, denn es gibt unterschiedlich umfangreiche Testverfahren, deren Ergebnisse mehr oder weniger detailliert sind.
Mein Tipp: Ein IQ-Test ist nicht die Lösung aller Probleme, aber er kann über das Leistungspotenzial Ihres Kindes Aufschluss geben. Um diese Leistungen auch erbringen zu können, ist jedoch mehr als Intelligenz notwendig. Ohne Motivation, Durchhaltevermögen und Leistungsbereitschaft wird auch ein hoher IQ nicht zu schulischem oder beruflichem Erfolg führen.
Stört Ihr Kind häufig den Unterricht?
Ist Ihr Kind extrem anstrengend, neugierig und wissbegierig?
Hat Ihr Kind Schwierigkeiten, mit Gleichaltrigen umzugehen?
Hat Ihr Kind oft keine Lust, in die Schule zu gehen?
Weigert sich Ihr Kind häufig grundlos, seine Hausaufgaben zu machen?
Wirkt Ihr Kind in der Schule gelangweilt und desinteressiert?
Stellt sich Ihr Kind häufig dümmer, als es ist, vielleicht um anderen zu entsprechen?
Zeigen sich in den Noten verschiedener Fächer auffallend große Diskrepanzen?
Ist Ihr Kind in der Schulzeit (nicht in den Ferien) extrem antriebslos und müde?
Schwänzt Ihr Kind die Schule?
Sind Sie sich nicht sicher, welcher Schulzweig der richtige für Ihr Kind ist?
Haben Sie das Gefühl, Ihr Kind schöpft sein Leistungspotenzial nicht aus?
Auswertung: Je mehr Fragen Sie mit „ja“ beantwortet haben, desto wichtiger ist es, die auftretenden Schwierigkeiten oder Probleme genauer zu betrachten. Eine medizinische Untersuchung der Hör- und Sehfähigkeit Ihres Kindes sowie seiner allgemeinen Gesundheit sollte stets der erste Schritt zur Klärung sein. Sind hier keine Auffälligkeiten zu bemerken, kann ein IQ-Test weiteren Aufschluss geben. Lassen Sie sich von Ihrem Kinderarzt eine psychologische Praxis empfehlen und machen Sie dort einen Gesprächstermin aus. Formulieren Sie Ihre Fragen möglichst genau, denn es gibt unterschiedlich umfangreiche Testverfahren, deren Ergebnisse mehr oder weniger detailliert sind.
Mein Tipp: Ein IQ-Test ist nicht die Lösung aller Probleme, aber er kann über das Leistungspotenzial Ihres Kindes Aufschluss geben. Um diese Leistungen auch erbringen zu können, ist jedoch mehr als Intelligenz notwendig. Ohne Motivation, Durchhaltevermögen und Leistungsbereitschaft wird auch ein hoher IQ nicht zu schulischem oder beruflichem Erfolg führen.
Warum Strafe oft nicht „funktioniert“
Eine Strafe ist die unangenehme oder schmerzhafte Antwort auf ein unerwünschtes Verhalten, beispielsweise das Nicht-Einhalten von Regeln oder Missachten von Grenzen. Dahinter steckt die Idee, dass der Bestrafte, um der Strafe in Zukunft zu entgehen, das unerwünschte Verhalten unterlässt. Mit Strafen lässt sich unerwünschtes Verhalten jedoch nur dann kontrollieren, wenn der Bestrafte wirklich fürchten muss, wieder erwischt zu werden. Strafende Eltern müssen also quasi ständig kontrollieren, ob ihre Kinder sich korrekt verhalten.
Strafen sind nicht selten unwirksam, weil sie den Widerstand des Kindes sowie seinen Trotz herausfordern und sich bei manchen Kindern eine „Jetzt erst recht!“-Mentalität entwickelt. Strafen können bei ohnehin eher aggressiven Kindern die Aggressivität noch verstärken, ein Kind aber auch einschüchtern und verängstigen.
Strafen können auch noch aus einem anderem Grund kontraproduktiv sein: Fühlt sich ein Kind zu wenig beachtet, kann ihm „negative Zuwendung“ im Sinne einer Strafe lieber sein als die (vermeintliche) Nicht-Beachtung. In diesen Fällen erhöht sich durch Strafe sogar die Wahrscheinlichkeit, dass sich das aus Elternsicht unerwünschte Verhalten wiederholt! Ein Ausstieg aus dem Teufelskreis bietet nur „freiwillig“ gewährte elterliche Zuwendung in Situationen, in denen sich das Kind gut benimmt.
Strafen sind nicht selten unwirksam, weil sie den Widerstand des Kindes sowie seinen Trotz herausfordern und sich bei manchen Kindern eine „Jetzt erst recht!“-Mentalität entwickelt. Strafen können bei ohnehin eher aggressiven Kindern die Aggressivität noch verstärken, ein Kind aber auch einschüchtern und verängstigen.
Strafen können auch noch aus einem anderem Grund kontraproduktiv sein: Fühlt sich ein Kind zu wenig beachtet, kann ihm „negative Zuwendung“ im Sinne einer Strafe lieber sein als die (vermeintliche) Nicht-Beachtung. In diesen Fällen erhöht sich durch Strafe sogar die Wahrscheinlichkeit, dass sich das aus Elternsicht unerwünschte Verhalten wiederholt! Ein Ausstieg aus dem Teufelskreis bietet nur „freiwillig“ gewährte elterliche Zuwendung in Situationen, in denen sich das Kind gut benimmt.
Was tun nach einem Stich?
Bienen- und Wespenstiche sind meist nicht gefährlich, sondern nur schmerzhaft. Hier eine Auswahl von Hausmitteln, die das starke Anschwellen verhindern können und Schmerz und Juckreiz nehmen:
Steckt der Stachel noch, sollten Sie ihn sofort vorsichtig herausziehen, am besten mit einer Pinzette. Unterwegs kratzen Sie den Stachel am besten mit dem Fingernagel weg. Achten Sie darauf, den am Stachel hängenden Giftsack keinesfalls zu quetschen, damit nicht noch mehr Bienengift (bei Wespenstichen bleibt der Stachel in der Regel nicht stecken) in die Haut gerät.
Stich sofort einige Minuten mit einem Kühlpad (aus dem Kühlschrank) kühlen, danach eine Zwiebel- oder Kartoffelscheibe auflegen
Bei Mückenstichen haben sich auch folgende Methoden bewährt:
Lavendelöl mit medizinischem Alkohol zu gleichen Teilen mischen und auf die Stelle auftragen
Kalter Quark auf der Stichstelle kühlt und unterdrückt den Juckreiz
Auch nasse Kernseife, auf den Stich gerieben, nimmt den Juckreiz
Salzbrei (Salz und etwas Wasser) nimmt den Schmerz nach einem Stich und verhindert die Schwellung. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind den Salzbrei aber nicht ableckt!
Steckt der Stachel noch, sollten Sie ihn sofort vorsichtig herausziehen, am besten mit einer Pinzette. Unterwegs kratzen Sie den Stachel am besten mit dem Fingernagel weg. Achten Sie darauf, den am Stachel hängenden Giftsack keinesfalls zu quetschen, damit nicht noch mehr Bienengift (bei Wespenstichen bleibt der Stachel in der Regel nicht stecken) in die Haut gerät.
Stich sofort einige Minuten mit einem Kühlpad (aus dem Kühlschrank) kühlen, danach eine Zwiebel- oder Kartoffelscheibe auflegen
Bei Mückenstichen haben sich auch folgende Methoden bewährt:
Lavendelöl mit medizinischem Alkohol zu gleichen Teilen mischen und auf die Stelle auftragen
Kalter Quark auf der Stichstelle kühlt und unterdrückt den Juckreiz
Auch nasse Kernseife, auf den Stich gerieben, nimmt den Juckreiz
Salzbrei (Salz und etwas Wasser) nimmt den Schmerz nach einem Stich und verhindert die Schwellung. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind den Salzbrei aber nicht ableckt!
So schützen Sie Ihr Kind vor Bienen- und Wespenstichen
Vermeiden Sie in der Nähe von Bienen und Wespen rasche Bewegungen und schlagen Sie nicht nach ihnen. Bleiben Sie ruhig, wenn ein Insekt Ihr Kind umschwirrt! Versuchen Sie, die Biene oder Wespe mit langsamen Handbewegungen oder z. B. mithilfe einer Zeitung abzudrängen.
Halten Sie Ihr Kind fest oder bringen Sie es in Sicherheit, wenn es herumfuchtelt oder gar das Insekt anfassen will.
Verbannen Sie Insekten aus dem Haus, indem Sie Insektennetze vor den Fenstern anbringen.
Gehen Sie möglichst nicht in die Nähe von blühenden Blumen oder reifem Fallobst. Vorsicht beim Obst- und Blumenpflücken!
Lassen Sie beim Essen im Freien keine Süßigkeiten oder Fleischreste herumliegen. Sicherheitshalber sollte Ihr Kind im Freien außer trockenem Gebäck ohne Zucker oder Marmelade oder einem Stück Gemüse (geeignet: z. B. Scheibe Brot, Brezel, Karotte) nichts essen und abgesehen von Wasser oder ungesüßtem Tee auch nichts trinken.
Decken Sie Trinkgefäße immer ab oder verwenden Sie Trinkflaschen bzw. -becher mit Deckel. Auch ein dünner Strohhalm verhindert, dass Ihrem Kind beim Trinken eine Wespe in den Mund gerät.
Beobachten Sie Ihr Kind! Achten Sie darauf, dass auf dem Essen bzw. am Becherrand kein Insekt sitzt, das in den Mund gelangen könnte. Verhindern Sie, dass Ihr Kind krabbelnde Bienen oder Wespen anfasst.
Lassen Sie Ihr Kind im Sommer nicht barfuß gehen. Bienen bevorzugen den Aufenthalt im Klee und viele Wespen leben in Bodenlöchern.
Verzichten Sie auf weite, flatternde Kleider, schwarze Stoffe und farbige Blumenmuster. Eng anliegende, trotzdem aber luftig-leichte Kleidung mit langen Ärmeln und langen Hosenbeinen ist hingegen günstig.
Meiden Sie Parfüms, Haarsprays und stark parfümierte Pflegeprodukte, da das Bienen und Wespen anzieht.
Halten Sie Ihr Kind fest oder bringen Sie es in Sicherheit, wenn es herumfuchtelt oder gar das Insekt anfassen will.
Verbannen Sie Insekten aus dem Haus, indem Sie Insektennetze vor den Fenstern anbringen.
Gehen Sie möglichst nicht in die Nähe von blühenden Blumen oder reifem Fallobst. Vorsicht beim Obst- und Blumenpflücken!
Lassen Sie beim Essen im Freien keine Süßigkeiten oder Fleischreste herumliegen. Sicherheitshalber sollte Ihr Kind im Freien außer trockenem Gebäck ohne Zucker oder Marmelade oder einem Stück Gemüse (geeignet: z. B. Scheibe Brot, Brezel, Karotte) nichts essen und abgesehen von Wasser oder ungesüßtem Tee auch nichts trinken.
Decken Sie Trinkgefäße immer ab oder verwenden Sie Trinkflaschen bzw. -becher mit Deckel. Auch ein dünner Strohhalm verhindert, dass Ihrem Kind beim Trinken eine Wespe in den Mund gerät.
Beobachten Sie Ihr Kind! Achten Sie darauf, dass auf dem Essen bzw. am Becherrand kein Insekt sitzt, das in den Mund gelangen könnte. Verhindern Sie, dass Ihr Kind krabbelnde Bienen oder Wespen anfasst.
Lassen Sie Ihr Kind im Sommer nicht barfuß gehen. Bienen bevorzugen den Aufenthalt im Klee und viele Wespen leben in Bodenlöchern.
Verzichten Sie auf weite, flatternde Kleider, schwarze Stoffe und farbige Blumenmuster. Eng anliegende, trotzdem aber luftig-leichte Kleidung mit langen Ärmeln und langen Hosenbeinen ist hingegen günstig.
Meiden Sie Parfüms, Haarsprays und stark parfümierte Pflegeprodukte, da das Bienen und Wespen anzieht.
Japan: Neue steilste Achterbahn der Welt ruft Gefühl der Schwerelosigkeit hervor (VIDEO)
Gigantisch: Steilste Achterbahn der Welt konstruiert
TOKIO - In Japan wird derzeit die Achterbahn mit der steilsten Strecke der Welt konstruiert.
Die Attraktion namens "Takabisha" hat gigantische Ausmaße und wird ohne Zweifel ein Renner unter Geschwindigkeits- und Adrenalinjunkies.
Am 16. Juli öffnet die Bahn im Vergnügungspark Fuji-Q Highland für das Publikum. Im beeindruckenden Schatten des Mount Fuji ist ein unvergessliches Erlebnis dann garantiert.
Die Strecke ist laut der britischen Zeitung The Independent einen Kilometer lang, besitzt sieben Loopings und als Höhepunkt einen freien Fall von 43 Metern. Während dem respekteinflößenden Sturzflug soll für die Insassen der Bahn das Gefühl der Schwerelosigkeit eintreten.
Mit einem Gefälle von 121° löst "Takabisha" den bisherigen Spitzenreiter "Mumbo Jumbo" im britischen Yorkshire (112°) als steilste Achterbahn der Welt ab.
TOKIO - In Japan wird derzeit die Achterbahn mit der steilsten Strecke der Welt konstruiert.
Die Attraktion namens "Takabisha" hat gigantische Ausmaße und wird ohne Zweifel ein Renner unter Geschwindigkeits- und Adrenalinjunkies.
Am 16. Juli öffnet die Bahn im Vergnügungspark Fuji-Q Highland für das Publikum. Im beeindruckenden Schatten des Mount Fuji ist ein unvergessliches Erlebnis dann garantiert.
Die Strecke ist laut der britischen Zeitung The Independent einen Kilometer lang, besitzt sieben Loopings und als Höhepunkt einen freien Fall von 43 Metern. Während dem respekteinflößenden Sturzflug soll für die Insassen der Bahn das Gefühl der Schwerelosigkeit eintreten.
Mit einem Gefälle von 121° löst "Takabisha" den bisherigen Spitzenreiter "Mumbo Jumbo" im britischen Yorkshire (112°) als steilste Achterbahn der Welt ab.
Dreisteste Werbelüge: Milchschnitte erhält den "Goldenen Windbeutel"
Verbraucher haben die Milch-Schnitte von Ferrero zur dreistesten Werbelüge des Jahres gewählt. Bei einer Internet-Abstimmung unter fünf umstrittenen Produkten entschieden sich 43,5 Prozent der knapp 118.000 Teilnehmer für die Milch-Schnitte als "dreistesten Fall von Etikettenschwindel", wie die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch in Berlin mitteilte. Ferrero wies die Kritik zurück.
Die Verbraucherschützer beanstandeten, dass der Nahrungsmittelhersteller seine Süßspeise als sportlich-leichte Zwischenmahlzeit bewerbe, obwohl sie zu rund 60 Prozent aus Zucker und Fett bestehe und damit gehaltvoller sei als Schoko-Sahnetorte. Die Ferrero-Manager täuschten damit ihre Kunden "nach Strich und Faden", kritisierte Anne Markwardt von Foodwatch.
Lesen Sie auch: Essen mit Stäbchen
Ferrero wies den Vorwurf zurück. Eigene Untersuchungen "geben uns keine Hinweis darauf, dass die Verbraucher die Werbung für Milchschnitte als irreführend empfinden", teilte das Unternehmen in Frankfurt am Main mit. Der Konzern werde den Negativpreis deshalb nicht annehmen.
Kritik erntete der Milchschnitte-Hersteller auch vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Die Werbestrategie, auch die kalorienhaltigsten Süßspeisen als etwas Leichtes anzupreisen, sei aus medizinischer Sicht "unverantwortlich", erklärte BVKJ-Präsident Wolfram Hartmann. "Durch solche Kampagnen macht sich die Lebensmittelindustrie mitschuldig daran, dass immer mehr Kinder an Übergewicht und Adipositas leiden und erhebliche Kosten im Gesundheitsystem entstehen", erklärte der Mediziner.
Ferrero hingegen betonte, dass auch der Konsum einer Milch-Schnitte zwischendurch "durchaus mit einem ausgewogenen, sportlichen Lebensstil vereinbar" sei. Mit Sportlern als Werbepartner werde gezeigt, "dass Ernährung und Bewegung zusammen gehören".
Auf dem zweiten Platz in der Foodwatch-Abstimmung landete der Joghurt der Marke Activia von Danone, auf dem dritten Rang die Nimm2-Bonbons des Herstellers Storck. Die Abstimmung im Internet lief vom 16. Mai bis zum 16. Juni auf der Seite abgespeist.de.
Foodwatch wendet sich mit dieser Kampagne gegen irreführende Werbepraktiken von Lebensmittelherstellern. Dazu stellt die Organisation regelmäßig Produkte vor, die nach ihren Angaben nicht halten, was sie versprechen. Fünf dieser Produkte hatte eine Jury nun zur Abstimmung gestellt.
Die Verbraucherschützer beanstandeten, dass der Nahrungsmittelhersteller seine Süßspeise als sportlich-leichte Zwischenmahlzeit bewerbe, obwohl sie zu rund 60 Prozent aus Zucker und Fett bestehe und damit gehaltvoller sei als Schoko-Sahnetorte. Die Ferrero-Manager täuschten damit ihre Kunden "nach Strich und Faden", kritisierte Anne Markwardt von Foodwatch.
Lesen Sie auch: Essen mit Stäbchen
Ferrero wies den Vorwurf zurück. Eigene Untersuchungen "geben uns keine Hinweis darauf, dass die Verbraucher die Werbung für Milchschnitte als irreführend empfinden", teilte das Unternehmen in Frankfurt am Main mit. Der Konzern werde den Negativpreis deshalb nicht annehmen.
Kritik erntete der Milchschnitte-Hersteller auch vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Die Werbestrategie, auch die kalorienhaltigsten Süßspeisen als etwas Leichtes anzupreisen, sei aus medizinischer Sicht "unverantwortlich", erklärte BVKJ-Präsident Wolfram Hartmann. "Durch solche Kampagnen macht sich die Lebensmittelindustrie mitschuldig daran, dass immer mehr Kinder an Übergewicht und Adipositas leiden und erhebliche Kosten im Gesundheitsystem entstehen", erklärte der Mediziner.
Ferrero hingegen betonte, dass auch der Konsum einer Milch-Schnitte zwischendurch "durchaus mit einem ausgewogenen, sportlichen Lebensstil vereinbar" sei. Mit Sportlern als Werbepartner werde gezeigt, "dass Ernährung und Bewegung zusammen gehören".
Auf dem zweiten Platz in der Foodwatch-Abstimmung landete der Joghurt der Marke Activia von Danone, auf dem dritten Rang die Nimm2-Bonbons des Herstellers Storck. Die Abstimmung im Internet lief vom 16. Mai bis zum 16. Juni auf der Seite abgespeist.de.
Foodwatch wendet sich mit dieser Kampagne gegen irreführende Werbepraktiken von Lebensmittelherstellern. Dazu stellt die Organisation regelmäßig Produkte vor, die nach ihren Angaben nicht halten, was sie versprechen. Fünf dieser Produkte hatte eine Jury nun zur Abstimmung gestellt.
Teenager erfindet Smart Bell Türklingel und Smartphone als Einbrecherschreck
Einem 13-jährigen Briten ist eine Erfindung gelungen, mit der Hausbesitzer Einbrechern das Leben schwer machen können. Ursprünglich wollte der Teenager seiner Mutter nur ein Tool für ihre Haustür präsentieren, um mit dem Paketboten sprechen zu können, falls dieser klingelt und niemand im Haus ist. Erst während der Arbeit an dem System wurde ihm klar, dass sich auf diese Art und Weise auch Einbrecher auf Beutezug abschrecken lassen.
Die Idee des jungen Briten ist nicht besonders kompliziert: Klingelt ein Paketbote - oder Einbrecher - an der Tür, stellt die Gegensprechanlage über eine eingebaute SIM-Karte einen direkten telefonischen Kontakt mit dem Handy des Hausbesitzers her. Gleichzeitig wird ein akustischer Filter aktiviert, der - sobald man das Gespräch annimmt - für das Gegenüber an der Tür den Eindruck erweckt, man befinde sich in den eigenen vier Wänden.
Vermarktet wird das System unter dem Namen "Smart Bell". Das Telekommunikationsunternehmen Commtel Innovate hat bereits Lizenzen für 20.000 Exemplare gekauft, eine weitere Firma soll an 25.000 Stück interessiert sein. Die zu erwartenden Einnahmen von 250.000 Pfund sind nicht nur für einen 13-Jährigen eine beachtliche Summe. Sein Kommentar gegenüber der Tageszeitung "Daily Mail" war jedoch eher trocken: "Das sind jede Menge Videospiele."
Die Idee des jungen Briten ist nicht besonders kompliziert: Klingelt ein Paketbote - oder Einbrecher - an der Tür, stellt die Gegensprechanlage über eine eingebaute SIM-Karte einen direkten telefonischen Kontakt mit dem Handy des Hausbesitzers her. Gleichzeitig wird ein akustischer Filter aktiviert, der - sobald man das Gespräch annimmt - für das Gegenüber an der Tür den Eindruck erweckt, man befinde sich in den eigenen vier Wänden.
Vermarktet wird das System unter dem Namen "Smart Bell". Das Telekommunikationsunternehmen Commtel Innovate hat bereits Lizenzen für 20.000 Exemplare gekauft, eine weitere Firma soll an 25.000 Stück interessiert sein. Die zu erwartenden Einnahmen von 250.000 Pfund sind nicht nur für einen 13-Jährigen eine beachtliche Summe. Sein Kommentar gegenüber der Tageszeitung "Daily Mail" war jedoch eher trocken: "Das sind jede Menge Videospiele."
Patent- und Urheberrecht verletzt: Nächste Klage: Google soll 6,1 Milliarden Dollar an Oracle zahlen
Am gestrigen Freitag ordnete ein US-Richter die Veröffentlichung von Gerichtsunterlagen an. Aus diesen geht hervor, dass Oracle einen Schadensersatz von Google fordert, der laut dem Suchmaschinenanbieter "eine atemberaubende Summe" sei. Oracle, einer der größten Softwarehersteller weltweit, verlangt einen Schadensersatz von bis zu 6,1 Milliarden Dollar.
Der US-Softwarehersteller wirft Google vor, bei der Entwicklung vom mobilen Betriebssystem Android wissentlich Patent- und Urheberrechte seiner Java-Software verletzt zu haben. In dem Streit geht es um eine sogenannte Virtualisierungs-Software namens Dalvik, die Teil von Android ist. Dalvik konvertiert Software, die eigentlich für Java geschrieben wurde, in ein eigenes Format und kann den Code dann ausführen.
Entwickler schreiben mit der Java-Technik Programme, die auf unterschiedlichen Geräten und unter verschiedenen Systemen laufen. Bereits Anfang 2010 übernahm Oracle den Java-Erfinder Sun Microsystems für 7,4 Milliarden Dollar und verklagte noch im selben Jahr den Marktführer unter den Internet-Suchmaschinen.
Oracle ist aber nicht das einzige Unternehmen, das Patentrechte verletzt sieht. Es gibt eine ganze Reihe von Klagen, die den Android-Siegeszug bremsen könnten. Um dem entgegen zu wirken, versucht Google das Patentportfolio des insolventen kanadischen Telekomausrüsters Nortel zu ersteigern.
Der US-Softwarehersteller wirft Google vor, bei der Entwicklung vom mobilen Betriebssystem Android wissentlich Patent- und Urheberrechte seiner Java-Software verletzt zu haben. In dem Streit geht es um eine sogenannte Virtualisierungs-Software namens Dalvik, die Teil von Android ist. Dalvik konvertiert Software, die eigentlich für Java geschrieben wurde, in ein eigenes Format und kann den Code dann ausführen.
Entwickler schreiben mit der Java-Technik Programme, die auf unterschiedlichen Geräten und unter verschiedenen Systemen laufen. Bereits Anfang 2010 übernahm Oracle den Java-Erfinder Sun Microsystems für 7,4 Milliarden Dollar und verklagte noch im selben Jahr den Marktführer unter den Internet-Suchmaschinen.
Oracle ist aber nicht das einzige Unternehmen, das Patentrechte verletzt sieht. Es gibt eine ganze Reihe von Klagen, die den Android-Siegeszug bremsen könnten. Um dem entgegen zu wirken, versucht Google das Patentportfolio des insolventen kanadischen Telekomausrüsters Nortel zu ersteigern.
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