Das iPhone 3GS könnte mit der kommenden iOS-Version nicht mehr kompatibel sein, schreibt der Elektronikguru Eldar Murtazin via Twitter. Sollte Murtazin recht behalten, könnte es unter iPhone-3GS-Besitzern einen großen Aufruhr geben.
iOS 5.0 soll unter anderem mit einer integrierten Streaming-Lösung iCloud kommen. Vorgestellt wird die neue iOS-Version auf der diesjährigen Worldwide Developers Conference, die Anfang Juni in Kalifornien stattfinden wird.
Donnerstag, 26. Mai 2011
Checkliste: Entspricht das Arbeitsverhalten Ihres Kindes den Anforderungen der weiterführenden Schule?
Bitte beantworten Sie die Fragen mit JA oder NEIN.
Mit * gekennzeichnetes Wissen gilt für das Gymnasium
Erscheint Ihr Kind pünktlich im Unterricht, sowohl morgens als auch nach den Pausen?
Beteiligt sich Ihr Kind am Unterrichtsgeschehen, meldet es sich?
Weiß Ihr Kind in der Regel, welche Hausaufgaben es aufhat?
Kann Ihr Kind seine Hausaufgaben meistens selbstständig erledigen?
Ist Ihr Kind in der Lage, seinen Schulranzen selbstständig für den nächsten Tagvorzubereiten?
Sind die Schulhefte Ihres Kindes ordentlich und lesbar?*
Kann Ihr Kind die Vorbereitungen auf den Unterricht oder auf Klassenarbeiten über eine Woche planen?*
Kann Ihr Kind ein Wörterbuch oder einen Duden benutzen?*
Kann Ihr Kind selbstständig arbeiten und zu neuen Projekten eigene Ideen beisteuern?
Ist Ihr Kind in der Klasse integriert und anerkannt?
Respektiert Ihr Kind die Anweisungen der Lehrkräfte?
Ist Ihr Kind in der Lage, sich über verpassten Schulstoff zu informieren?
Spricht Ihr Kind zu Hause über eventuelle Schwierigkeiten in der Schule?*
Hat Ihr Kind Zutrauen in seine Fähigkeiten?
Kann Ihr Kind Aufgaben zielgerichtet bearbeiten?
Kann Ihr Kind Fehler als Teil des Lernprozesses akzeptieren und nutzen?
Auswertung: Beim Wechsel auf ein Gymnasium sollte Ihr Kind 2/3 der Fragen mit „ja“ beantworten können, für die Realschule sollten es rund die Hälfte sein. Je nach Arbeitsstil der Grundschullehrer und den Richtlinien des jeweiligen Bundeslandes ist das Leistungsniveau in den 4. Klassen durchaus unterschiedlich. Über die genauen Anforderungen der weiterführenden Schulen informieren Sie sich am besten unmittelbar bei der entsprechenden Schulleitung.
Mit * gekennzeichnetes Wissen gilt für das Gymnasium
Erscheint Ihr Kind pünktlich im Unterricht, sowohl morgens als auch nach den Pausen?
Beteiligt sich Ihr Kind am Unterrichtsgeschehen, meldet es sich?
Weiß Ihr Kind in der Regel, welche Hausaufgaben es aufhat?
Kann Ihr Kind seine Hausaufgaben meistens selbstständig erledigen?
Ist Ihr Kind in der Lage, seinen Schulranzen selbstständig für den nächsten Tagvorzubereiten?
Sind die Schulhefte Ihres Kindes ordentlich und lesbar?*
Kann Ihr Kind die Vorbereitungen auf den Unterricht oder auf Klassenarbeiten über eine Woche planen?*
Kann Ihr Kind ein Wörterbuch oder einen Duden benutzen?*
Kann Ihr Kind selbstständig arbeiten und zu neuen Projekten eigene Ideen beisteuern?
Ist Ihr Kind in der Klasse integriert und anerkannt?
Respektiert Ihr Kind die Anweisungen der Lehrkräfte?
Ist Ihr Kind in der Lage, sich über verpassten Schulstoff zu informieren?
Spricht Ihr Kind zu Hause über eventuelle Schwierigkeiten in der Schule?*
Hat Ihr Kind Zutrauen in seine Fähigkeiten?
Kann Ihr Kind Aufgaben zielgerichtet bearbeiten?
Kann Ihr Kind Fehler als Teil des Lernprozesses akzeptieren und nutzen?
Auswertung: Beim Wechsel auf ein Gymnasium sollte Ihr Kind 2/3 der Fragen mit „ja“ beantworten können, für die Realschule sollten es rund die Hälfte sein. Je nach Arbeitsstil der Grundschullehrer und den Richtlinien des jeweiligen Bundeslandes ist das Leistungsniveau in den 4. Klassen durchaus unterschiedlich. Über die genauen Anforderungen der weiterführenden Schulen informieren Sie sich am besten unmittelbar bei der entsprechenden Schulleitung.
9 Tipps für das frustfreie Lernen der schriftlichen Multiplikation
Reißen Sie Ihr Kind nicht aus dem Spiel, weil Sie gerade etwas Zeit für das gemeinsame Üben haben. Vereinbaren Sie stattdessen einen festen Zeitpunkt. Der liegt im Optimalfall am Nachmittag mit etwas Abstand zu den Hausaufgaben.
Bedenken Sie, dass Ihr Kind durch die Schule und die Hausaufgaben schon viel geistige Beanspruchung hinter sich hat. Deshalb sollte eine Trainingseinheit 10 bis 15 Minuten pro Tag nicht überschreiten.
Um herauszufinden, wo die Schwierigkeiten Ihres Kindes bei der schriftlichen Multiplikation liegen, sollten Sie es zunächst erklären lassen, wie es rechnet. Hören Sie genau zu. Unterbrechen Sie Ihr Kind nicht, wenn Sie einen Fehler bemerken. Notieren Sie diese Fehlerquelle stattdessen, und gehen Sie später genauer darauf ein.
Geben Sie Ihrem Kind den Tipp, die letzte Stelle der ersten und die erste Stelle der zweiten Zahl farbig zu markieren. Dort muss es mit dem Rechnen beginnen.
Fragen Sie Ihr Kind, ob der Lehrer möchte, dass es die Nullen in den Ergebniszeilen notiert oder nicht. Handhaben Sie es dann entsprechend.
Oftmals notieren Kinder die Merkzahlen (wenn ein Ergebnis über 9 hinausgeht) in der Aufgabe. Das verfälscht dann aber das Endergebnis. Weisen Sie Ihr Kind darauf hin, die Zahlen in ausreichendem Abstand am Heftrand zu notieren. Eine Alternative ist es, wenn Ihr Kind sie sich mithilfe seiner Finger merkt. Es streckt also z. B. einen Finger, wenn es sich eine 1 merkt.
Legen Sie ein spezielles Übungsheft an. Lassen Sie Ihr Kind den Umschlag bemalen oder z. B. mit Aufklebern verzieren. So steigern Sie die Motivation.
Lassen Sie Ihr Kind Rechenaufgaben aus seinem Mathe-Buch rechnen. Dabei ist es sinnvoll, schon durchgeführte Aufgaben erneut zu berechnen. So schleifen Lösungswege sich besser ein.
Loben Sie Ihr Kind regelmäßig für seine Mitarbeit und natürlich für erreichte Fortschritte.
Bedenken Sie, dass Ihr Kind durch die Schule und die Hausaufgaben schon viel geistige Beanspruchung hinter sich hat. Deshalb sollte eine Trainingseinheit 10 bis 15 Minuten pro Tag nicht überschreiten.
Um herauszufinden, wo die Schwierigkeiten Ihres Kindes bei der schriftlichen Multiplikation liegen, sollten Sie es zunächst erklären lassen, wie es rechnet. Hören Sie genau zu. Unterbrechen Sie Ihr Kind nicht, wenn Sie einen Fehler bemerken. Notieren Sie diese Fehlerquelle stattdessen, und gehen Sie später genauer darauf ein.
Geben Sie Ihrem Kind den Tipp, die letzte Stelle der ersten und die erste Stelle der zweiten Zahl farbig zu markieren. Dort muss es mit dem Rechnen beginnen.
Fragen Sie Ihr Kind, ob der Lehrer möchte, dass es die Nullen in den Ergebniszeilen notiert oder nicht. Handhaben Sie es dann entsprechend.
Oftmals notieren Kinder die Merkzahlen (wenn ein Ergebnis über 9 hinausgeht) in der Aufgabe. Das verfälscht dann aber das Endergebnis. Weisen Sie Ihr Kind darauf hin, die Zahlen in ausreichendem Abstand am Heftrand zu notieren. Eine Alternative ist es, wenn Ihr Kind sie sich mithilfe seiner Finger merkt. Es streckt also z. B. einen Finger, wenn es sich eine 1 merkt.
Legen Sie ein spezielles Übungsheft an. Lassen Sie Ihr Kind den Umschlag bemalen oder z. B. mit Aufklebern verzieren. So steigern Sie die Motivation.
Lassen Sie Ihr Kind Rechenaufgaben aus seinem Mathe-Buch rechnen. Dabei ist es sinnvoll, schon durchgeführte Aufgaben erneut zu berechnen. So schleifen Lösungswege sich besser ein.
Loben Sie Ihr Kind regelmäßig für seine Mitarbeit und natürlich für erreichte Fortschritte.
Kriegsverbrecher gefasst: Serben nehmen Ratko Mladic fest (VIDEO)
16 Jahre war er auf der Flucht, jetzt hat das Versteckspiel des Ratko Mladic ein Ende: Der "Schlächter von Srebrenica" ist in Serbien festgenommen worden.
Der als Kriegsverbrecher gesuchte serbische Ex-General Ratko Mladic ist festgenommen worden. Staatschef Boris Tadic verkündete am Donnerstagmittag: "Im Namen der Republik Serbien teile ich mit, dass Ratko Mladic verhaftet wurde." Er war seit 1995 auf der Flucht. Tadic kündigte an, dass Mladic so schnell wie möglich an das UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag überstellt werden soll. "Der Prozess der Auslieferung läuft bereits mit seiner Festnahme", so der Präsident.
Der Geheimdienst hatte laut Fernsehberichten am Donnerstagmorgen einen Mann mit dem Namen Milorad Komadic festgenommen, der auffällig viele biografische Merkmale des ehemaligen bosnisch-serbischen Generals aufwies. Die Polizei führte einen genetischen Fingerabdruck durch, um die Identität des Mannes unzweifelhaft festzustellen.
Verantwortlich für das Massaker von Srebrenica
Der frühere General der bosnischen Serben wird unter anderem für das Massaker von Srebrenica verantwortlich gemacht. Nach der Eroberung der UN-Schutzzone und Muslim-Enklave im Osten Bosniens durch serbische Truppen unter dem Befehl von Mladic wurden damals knapp 8000 muslimische Männer und Jugendliche hingerichtet und in Massengräbern verscharrt. Auch die jahrelange Belagerung von Sarajevo und die vielen Toten in der bosnischen Hauptstadt werden Mladic angelastet.
Mladics ehemaliger Vorgesetzter, Serbenführer Radovan Karadzic, wurde bereits 2008 gefasst und steht seitdem vor dem UN-Tribunal in Den Haag. Die Ermittler am Tribunal für Ex-Jugoslawien hatten Belgrad immer wieder kritisiert, nicht genug bei der Suche nach Mladic und anderen flüchtigen Kriegsverbrechern zu tun. In einem am Donnerstag bekannt gewordenen Bericht des Anklägers Serge Brammertz an den US-Sicherheitsrat heißt es, die Anstrengungen Serbiens zur Festnahme Mladics und anderer Verdächtiger seien "unzureichend". Dies untergrabe die "Glaubwürdigkeit und die Stärke" des Engagements Belgrads, vollständig mit dem Tribunal zu kooperieren.
Der als Kriegsverbrecher gesuchte serbische Ex-General Ratko Mladic ist festgenommen worden. Staatschef Boris Tadic verkündete am Donnerstagmittag: "Im Namen der Republik Serbien teile ich mit, dass Ratko Mladic verhaftet wurde." Er war seit 1995 auf der Flucht. Tadic kündigte an, dass Mladic so schnell wie möglich an das UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag überstellt werden soll. "Der Prozess der Auslieferung läuft bereits mit seiner Festnahme", so der Präsident.
Der Geheimdienst hatte laut Fernsehberichten am Donnerstagmorgen einen Mann mit dem Namen Milorad Komadic festgenommen, der auffällig viele biografische Merkmale des ehemaligen bosnisch-serbischen Generals aufwies. Die Polizei führte einen genetischen Fingerabdruck durch, um die Identität des Mannes unzweifelhaft festzustellen.
Verantwortlich für das Massaker von Srebrenica
Der frühere General der bosnischen Serben wird unter anderem für das Massaker von Srebrenica verantwortlich gemacht. Nach der Eroberung der UN-Schutzzone und Muslim-Enklave im Osten Bosniens durch serbische Truppen unter dem Befehl von Mladic wurden damals knapp 8000 muslimische Männer und Jugendliche hingerichtet und in Massengräbern verscharrt. Auch die jahrelange Belagerung von Sarajevo und die vielen Toten in der bosnischen Hauptstadt werden Mladic angelastet.
Mladics ehemaliger Vorgesetzter, Serbenführer Radovan Karadzic, wurde bereits 2008 gefasst und steht seitdem vor dem UN-Tribunal in Den Haag. Die Ermittler am Tribunal für Ex-Jugoslawien hatten Belgrad immer wieder kritisiert, nicht genug bei der Suche nach Mladic und anderen flüchtigen Kriegsverbrechern zu tun. In einem am Donnerstag bekannt gewordenen Bericht des Anklägers Serge Brammertz an den US-Sicherheitsrat heißt es, die Anstrengungen Serbiens zur Festnahme Mladics und anderer Verdächtiger seien "unzureichend". Dies untergrabe die "Glaubwürdigkeit und die Stärke" des Engagements Belgrads, vollständig mit dem Tribunal zu kooperieren.
Belgrad Den Haag Ex-Jugoslawien Geheimdienst Identität Kriegsverbrecher Mladic Massaker von Srebrenica Ratko Mladic Sarajevo Serbien Tribunal UN-Schutzzone
Serbischer Ex-General Mladic in Serbien festgenommen
Belgrad (dpa) - Der als Kriegsverbrecher gesuchte frühere bosnisch-serbische General Ratko Mladic ist nach mehr als 15 Jahren auf der Flucht in Serbien festgenommen worden.
"Im Namen der Republik Serbien teile ich mit, dass Ratko Mladic verhaftet wurde", sagte Serbiens Präsident Boris Tadic in einer eilig einberufenen Pressekonferenz in Belgrad. Jetzt könne Serbien "ein unrühmliches Kapitel seiner jüngeren Geschichte" abschließen. Mladic werde in Kürze an das UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag überstellt.
Die wiederholt geforderte Festnahme von Mladic galt als eines der größten Hindernisse bei den Bemühungen Belgrads um eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union. Entsprechend stellte Tadic klar, dass Belgrad nun als Gegenleistung für die Verhaftung von Mladic einen zügigen EU-Beitritt erwarte. "Ich hoffe, dass jetzt die Türen offen stehen", sagte der Präsident. Die Verhaftung von Mladic öffne auch die Türen für eine Versöhnung auf der gesamten Balkanhalbinsel, sagte Tadic. "Die Verhaftung ist wichtig für die Versöhnung". Serbien schließe damit ein Kapitel seiner Geschichte und befreie sich von einer schweren Last.
Details zur Festnahme wollte Tadic nicht preisgeben. "Das werden die Vertreter der Sicherheitsbehörden tun", sagte er. Der Sender B92 berichtete, Mladic sei im Norden des Landes dingfest gemacht worden. Der Geheimdienst habe den Gesuchten in dem Dorf Lazarevo bei Zrenjanin verhaftet. Davor hatten serbischen Medien berichtet, der Geheimdienst habe am Morgen einen Mann mit dem Namen Milorad Komadic festgenommen, der auffällig viele biografische Merkmale des ehemaligen bosnisch-serbischen Generals aufweise.
Der frühere General der bosnischen Serben wird unter anderem für das Massaker von Srebrenica verantwortlich gemacht. Nach der Eroberung der UN-Schutzzone und Muslim-Enklave im Osten Bosniens durch serbische Truppen unter dem Befehl von Mladic wurden damals knapp 8.000 muslimische Männer und Jugendliche hingerichtet und in Massengräbern verscharrt. Auch die jahrelange Belagerung von Sarajevo und die vielen Toten in der bosnischen Hauptstadt werden Mladic angelastet, ebenso wie "ethnische Säuberungen" und die Gräuel in Internierungslagern.
"Der Prozess der Auslieferung läuft bereits mit seiner Festnahme", sagte Tadic zur baldigen Überstellung des Ex-Generals an das UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag. Dort sitzt bereits Mladics ehemaliger "Vorgesetzter", Serbenführer Radovan Karadzic, seit seiner Festnahme 2008 ein. Karadzic hatte jahrelang in Belgrad als Kräuterdoktor und esoterischer Heilpraktiker unter falschem Namen gelebt.
In einer ersten Reaktion begrüßte Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen die Festnahme von Mladic. Er habe "eine Schlüsselrolle in einigen der dunkelsten Kapiteln der Geschichte des Balkans und Europas gespielt", heißt es in einer Erklärung Rasmussens. Dazu gehöre die Belagerung Sarajevos und das Massaker von Tausenden Bosniern in Srebrenica. 15 Jahre nach der Anklage gegen ihn "bietet seine Verhaftung endlich eine Chance dafür, dass die Gerechtigkeit ihren Lauf nimmt".
Auch die Menschenrechtsorganisation Amnesty International zeigte sich zufrieden. "Es hat zwar mehr als 15 Jahre gedauert, aber jetzt haben die Menschen, die gelitten haben, die Hoffnung, dass er vor Gericht gestellt wird", sagte Widney Brown.
"Im Namen der Republik Serbien teile ich mit, dass Ratko Mladic verhaftet wurde", sagte Serbiens Präsident Boris Tadic in einer eilig einberufenen Pressekonferenz in Belgrad. Jetzt könne Serbien "ein unrühmliches Kapitel seiner jüngeren Geschichte" abschließen. Mladic werde in Kürze an das UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag überstellt.
Die wiederholt geforderte Festnahme von Mladic galt als eines der größten Hindernisse bei den Bemühungen Belgrads um eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union. Entsprechend stellte Tadic klar, dass Belgrad nun als Gegenleistung für die Verhaftung von Mladic einen zügigen EU-Beitritt erwarte. "Ich hoffe, dass jetzt die Türen offen stehen", sagte der Präsident. Die Verhaftung von Mladic öffne auch die Türen für eine Versöhnung auf der gesamten Balkanhalbinsel, sagte Tadic. "Die Verhaftung ist wichtig für die Versöhnung". Serbien schließe damit ein Kapitel seiner Geschichte und befreie sich von einer schweren Last.
Details zur Festnahme wollte Tadic nicht preisgeben. "Das werden die Vertreter der Sicherheitsbehörden tun", sagte er. Der Sender B92 berichtete, Mladic sei im Norden des Landes dingfest gemacht worden. Der Geheimdienst habe den Gesuchten in dem Dorf Lazarevo bei Zrenjanin verhaftet. Davor hatten serbischen Medien berichtet, der Geheimdienst habe am Morgen einen Mann mit dem Namen Milorad Komadic festgenommen, der auffällig viele biografische Merkmale des ehemaligen bosnisch-serbischen Generals aufweise.
Der frühere General der bosnischen Serben wird unter anderem für das Massaker von Srebrenica verantwortlich gemacht. Nach der Eroberung der UN-Schutzzone und Muslim-Enklave im Osten Bosniens durch serbische Truppen unter dem Befehl von Mladic wurden damals knapp 8.000 muslimische Männer und Jugendliche hingerichtet und in Massengräbern verscharrt. Auch die jahrelange Belagerung von Sarajevo und die vielen Toten in der bosnischen Hauptstadt werden Mladic angelastet, ebenso wie "ethnische Säuberungen" und die Gräuel in Internierungslagern.
"Der Prozess der Auslieferung läuft bereits mit seiner Festnahme", sagte Tadic zur baldigen Überstellung des Ex-Generals an das UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag. Dort sitzt bereits Mladics ehemaliger "Vorgesetzter", Serbenführer Radovan Karadzic, seit seiner Festnahme 2008 ein. Karadzic hatte jahrelang in Belgrad als Kräuterdoktor und esoterischer Heilpraktiker unter falschem Namen gelebt.
In einer ersten Reaktion begrüßte Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen die Festnahme von Mladic. Er habe "eine Schlüsselrolle in einigen der dunkelsten Kapiteln der Geschichte des Balkans und Europas gespielt", heißt es in einer Erklärung Rasmussens. Dazu gehöre die Belagerung Sarajevos und das Massaker von Tausenden Bosniern in Srebrenica. 15 Jahre nach der Anklage gegen ihn "bietet seine Verhaftung endlich eine Chance dafür, dass die Gerechtigkeit ihren Lauf nimmt".
Auch die Menschenrechtsorganisation Amnesty International zeigte sich zufrieden. "Es hat zwar mehr als 15 Jahre gedauert, aber jetzt haben die Menschen, die gelitten haben, die Hoffnung, dass er vor Gericht gestellt wird", sagte Widney Brown.
Sonntag, 22. Mai 2011
Goldene Palme für Amerikaner Terence Malick
Cannes (dpa) - Mit seinem epischen Drama "The Tree of Life" hat der US-Amerikaner Terrence Malick beim Filmfestival in Cannes seine erste Goldene Palme gewonnen.
In dem zweieinhalbstündigen Werk mit Brad Pitt und Sean Penn verbindet der 67-jährige Regisseur die Geschichte einer Familie mit imposanten Naturaufnahmen zur Schöpfung der Erde.
Die Jury unter Vorsitz ihres Präsidenten Robert De Niro wählte das philosophische Werk aus 20 Filmen im Wettbewerb des wichtigsten Festivals der Welt aus. Die Entscheidung kam nicht überraschend, doch das anspruchsvolle, schwer zugängliche Epos gehörte zu den umstrittenen Filmen in der insgesamt starken Konkurrenz.
"The Tree of Life" (Der Baum des Lebens) ist der fünfte Film des Regisseurs, der bei den Filmfestspielen in Cannes 1979 für "In der Glut des Südens" bereits den Preis für die Beste Regie gewann. Zur feierlichen Preisvergabe am Sonntagabend kam Malick allerdings nicht an den Prachtboulevard Croisette - er gilt als äußerst scheu und wurde bislang nur selten in der Öffentlichkeit gesehen.
Der Grand Prix der Jury ging zu gleichen Teilen an den Türken Nuri Bilge Ceylan für "Once Upon a Time in Anatolia" und an die belgischen Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne für "The Kid with a Bike". Die Dardenne-Brüder wurden in den Vorjahren bereits mit zwei Goldenen Palmen geehrt - 1999 für "Rosetta" und 2005 für "Das Kind". Ceylan hingegen hatte in Cannes schon einmal den Großen Preis der Jury gewonnen: im Jahr 2003 für "Uzak - Weit".
Hollywoodstar Kirsten Dunst, die bislang eher mit Blockbustern wie "Spider-Man" ihre größten Erfolge feierte, freute sich über die Auszeichnung als beste Darstellerin. In dem Weltuntergangs-Szenario "Melancholia" des vom Festival ausgeschlossenen dänischen Regisseurs Lars von Trier spielt sie überzeugend und intensiv eine junge Frau, die unter Depressionen leidet. Ihre Krankheit lähmt sie immer mehr - bis die Apokalypse durch einen heranrasenden Planeten droht.
Der Preis für den besten Darsteller ging an den 38 Jahre alten Franzosen Jean Dujardin für den charmanten Schwarz-Weiß-Film "The Artist". Das Werk des Franzosen Michel Hazanavicius war nachträglich als Wettbewerbsbeitrag nominiert worden und begeisterte die Zuschauer: "The Artist" ist als Stummfilm eine Hommage an das Kino vergangener Zeiten.
Der Drehbuchpreis ging an "Footnote" des israelischen Regisseurs Joseph Cedar, der Preis der Jury an das Polizeidrama "Polisse" der Französin Maïwenn. Von Triers dänischer Kollege Nicolas Winding Refn wurde für "Drive" als bester Regisseur ausgezeichnet. Die Camera d'Or für den besten Debütfilm wurde an das Werk "Las acacias" des argentinischen Regisseurs Pablo Giorgelli verliehen.
Der deutsche Filmemacher Andreas Dresen war bereits am Samstag für sein Krebsdrama "Halt auf freier Strecke" mit dem Hauptpreis der renommierten Nebenreihe "Un certain regard" geehrt worden.
In dem zweieinhalbstündigen Werk mit Brad Pitt und Sean Penn verbindet der 67-jährige Regisseur die Geschichte einer Familie mit imposanten Naturaufnahmen zur Schöpfung der Erde.
Die Jury unter Vorsitz ihres Präsidenten Robert De Niro wählte das philosophische Werk aus 20 Filmen im Wettbewerb des wichtigsten Festivals der Welt aus. Die Entscheidung kam nicht überraschend, doch das anspruchsvolle, schwer zugängliche Epos gehörte zu den umstrittenen Filmen in der insgesamt starken Konkurrenz.
"The Tree of Life" (Der Baum des Lebens) ist der fünfte Film des Regisseurs, der bei den Filmfestspielen in Cannes 1979 für "In der Glut des Südens" bereits den Preis für die Beste Regie gewann. Zur feierlichen Preisvergabe am Sonntagabend kam Malick allerdings nicht an den Prachtboulevard Croisette - er gilt als äußerst scheu und wurde bislang nur selten in der Öffentlichkeit gesehen.
Der Grand Prix der Jury ging zu gleichen Teilen an den Türken Nuri Bilge Ceylan für "Once Upon a Time in Anatolia" und an die belgischen Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne für "The Kid with a Bike". Die Dardenne-Brüder wurden in den Vorjahren bereits mit zwei Goldenen Palmen geehrt - 1999 für "Rosetta" und 2005 für "Das Kind". Ceylan hingegen hatte in Cannes schon einmal den Großen Preis der Jury gewonnen: im Jahr 2003 für "Uzak - Weit".
Hollywoodstar Kirsten Dunst, die bislang eher mit Blockbustern wie "Spider-Man" ihre größten Erfolge feierte, freute sich über die Auszeichnung als beste Darstellerin. In dem Weltuntergangs-Szenario "Melancholia" des vom Festival ausgeschlossenen dänischen Regisseurs Lars von Trier spielt sie überzeugend und intensiv eine junge Frau, die unter Depressionen leidet. Ihre Krankheit lähmt sie immer mehr - bis die Apokalypse durch einen heranrasenden Planeten droht.
Der Preis für den besten Darsteller ging an den 38 Jahre alten Franzosen Jean Dujardin für den charmanten Schwarz-Weiß-Film "The Artist". Das Werk des Franzosen Michel Hazanavicius war nachträglich als Wettbewerbsbeitrag nominiert worden und begeisterte die Zuschauer: "The Artist" ist als Stummfilm eine Hommage an das Kino vergangener Zeiten.
Der Drehbuchpreis ging an "Footnote" des israelischen Regisseurs Joseph Cedar, der Preis der Jury an das Polizeidrama "Polisse" der Französin Maïwenn. Von Triers dänischer Kollege Nicolas Winding Refn wurde für "Drive" als bester Regisseur ausgezeichnet. Die Camera d'Or für den besten Debütfilm wurde an das Werk "Las acacias" des argentinischen Regisseurs Pablo Giorgelli verliehen.
Der deutsche Filmemacher Andreas Dresen war bereits am Samstag für sein Krebsdrama "Halt auf freier Strecke" mit dem Hauptpreis der renommierten Nebenreihe "Un certain regard" geehrt worden.
Fan ohrfeigt Manuel Neuer
Gelsenkirchen (dpa) - Feiertag im Ruhrgebiet: Mit einem Autokorso und tausenden Fans hat der FC Schalke 04 in Gelsenkirchen seinen fünften Pokaltriumph gefeiert. "Eine unfassbare Atmosphäre", sagte Manager Horst Heldt nach der Rückkehr aus Berlin.
Allerdings kam es in Gelsenkirchen zu einem kleineren Zwischenfall: Ein Fan verpasste Torwart Manuel Neuer eine Ohrfeige. In einem Video, das der Online-Dienst der "Neuen Westfälischen" im Internet veröffentlichte, ist zu sehen, wie Neuer langsam durch die Menschenmassen fährt, Hände schüttelt und Autogramme schreibt. Plötzlich bekommt er aber eine Ohrfeige von einem offensichtlich wütenden Fan, der anschließend flüchtet. Neuer, der seit 20 Jahren für Schalke 04 spielt und vor einem Wechsel zum FC Bayern München steht, reagierte relativ gelassen und feierte anschließend weiter.
Der Fußball-Bundesligist hatte am Samstagabend den Zweitligisten MSV Duisburg mit 5:0 besiegt. Doch auch der Verlierer ließ sich nach seiner Rückkehr feiern: Die MSV-Profis fuhren ebenfalls mit einem Autokorso durch ihre Stadt.
"Vor heute Abend gehen wir nicht nach Hause", prophezeite Schalkes Abwehrspieler Christoph Metzelder. 24 Cabrios, auf deren Motorhaube in großen Lettern "Pokalsieger 2011" prangte, bewegten die Schalker Profis im Schneckentempo durch die Menschenmassen, vorbei an blau und weiß geschmückten Häusern bis hin zur altehrwürdigen "Glückaufkampfbahn" im Stadtteil Schalke. Besonders dicht belagert waren die Autos, in denen Neuer und Superstar Raúl saßen. Für viele Fans ging ein Traum in Erfüllung, sie durften den "Pott" anfassen.
Manager Horst Heldt nach der Rückkehr aus Berlin.
Jubel Die Schalke-Fans bejubeln ihre Pokalhelden. © dpa
Allerdings kam es in Gelsenkirchen zu einem kleineren Zwischenfall: Ein Fan verpasste Torwart Manuel Neuer eine Ohrfeige. In einem Video, das der Online-Dienst der "Neuen Westfälischen" im Internet veröffentlichte, ist zu sehen, wie Neuer langsam durch die Menschenmassen fährt, Hände schüttelt und Autogramme schreibt. Plötzlich bekommt er aber eine Ohrfeige von einem offensichtlich wütenden Fan, der anschließend flüchtet. Neuer, der seit 20 Jahren für Schalke 04 spielt und vor einem Wechsel zum FC Bayern München steht, reagierte relativ gelassen und feierte anschließend weiter.
Der Fußball-Bundesligist hatte am Samstagabend den Zweitligisten MSV Duisburg mit 5:0 besiegt. Doch auch der Verlierer ließ sich nach seiner Rückkehr feiern: Die MSV-Profis fuhren ebenfalls mit einem Autokorso durch ihre Stadt.
"Vor heute Abend gehen wir nicht nach Hause", prophezeite Schalkes Abwehrspieler Christoph Metzelder. 24 Cabrios, auf deren Motorhaube in großen Lettern "Pokalsieger 2011" prangte, bewegten die Schalker Profis im Schneckentempo durch die Menschenmassen, vorbei an blau und weiß geschmückten Häusern bis hin zur altehrwürdigen "Glückaufkampfbahn" im Stadtteil Schalke. Besonders dicht belagert waren die Autos, in denen Neuer und Superstar Raúl saßen. Für viele Fans ging ein Traum in Erfüllung, sie durften den "Pott" anfassen.
Promotion
Nach Angaben der Polizei jubelten über 20 000 Fans dem Tross zu. "Wir hatten einiges erwartet, aber mit so vielen Menschen hatten wir nicht gerechnet", meinte Trainer Ralf Rangnick. Und Verteidiger Hans Sarpei sagte: "Es ist sensationell, wie viele uns zujubeln." Für Manager Heldt, der gemeinsam mit Finanzvorstand Peter Peters überschwänglich das Vereinslied sang, war es "der krönende Abschluss der Saison".
Schon das Spiel am Samstagabend verfolgten rund 40 000 Fans beim Public Viewing in der Schalker Arena. Es war der Auftakt für eine lange Nacht auf den Straßen, die nach Polizeiangaben friedlich verlief. "Die gesamte Stadt ist jetzt stolz auf uns, stolz auf Schalke 04", freute sich Rolf Rojek, der Vorsitzende des Schalkers Fanclubverbands. Die Wirte im Stadtteil Schalke, dem "Geburtsort" des Vereins, erwarteten den umsatzstärksten Sonntag des Jahres. "Das ist Dauerstress, aber schön", sagte Wirtin Claudia Jeske von der Traditionskneipe "Auf Schalke".
Einen großen Empfang auf einem zentralen Platz in der Stadt gab es aus Kosten- und Sicherheitsgründen nicht. Zumal die Schalker Arena wegen eines Volkslauf nicht zur Verfügung stand. Anders in Duisburg, wo die MSV-Profis trotz der klaren Niederlage mit ihren Fans feierten - allerdings in einem kleineren Rahmen.
Mit 16 Cabrios starteten die "Zebras" einen blau-weißen-Autokorso durch die Stadt hin zum Stadion, wo die Abschlussfeier und der obligatorische Eintrag der Mannschaft in das Goldene Stadtbuch stattfand. Nach Angaben der Polizei jubelten einige hundert Fans vom Straßenrand aus der Mannschaft zu, im Stadion wurden sie von weiteren rund 3000 Fans begrüßt. Die Feierlichkeiten begannen aber mit Verspätung, weil der aus Berlin kommende Sonderzug über eine Stunde Verspätung hatte. "Natürlich ist die Stimmung etwas gedrückt, aber wir sind stolz auf unsere Mannschaft und die Fans", sagte MSV-"Legende" Bernard Dietz am Rande der Feierlichkeiten.
Allerdings kam es in Gelsenkirchen zu einem kleineren Zwischenfall: Ein Fan verpasste Torwart Manuel Neuer eine Ohrfeige. In einem Video, das der Online-Dienst der "Neuen Westfälischen" im Internet veröffentlichte, ist zu sehen, wie Neuer langsam durch die Menschenmassen fährt, Hände schüttelt und Autogramme schreibt. Plötzlich bekommt er aber eine Ohrfeige von einem offensichtlich wütenden Fan, der anschließend flüchtet. Neuer, der seit 20 Jahren für Schalke 04 spielt und vor einem Wechsel zum FC Bayern München steht, reagierte relativ gelassen und feierte anschließend weiter.
Der Fußball-Bundesligist hatte am Samstagabend den Zweitligisten MSV Duisburg mit 5:0 besiegt. Doch auch der Verlierer ließ sich nach seiner Rückkehr feiern: Die MSV-Profis fuhren ebenfalls mit einem Autokorso durch ihre Stadt.
"Vor heute Abend gehen wir nicht nach Hause", prophezeite Schalkes Abwehrspieler Christoph Metzelder. 24 Cabrios, auf deren Motorhaube in großen Lettern "Pokalsieger 2011" prangte, bewegten die Schalker Profis im Schneckentempo durch die Menschenmassen, vorbei an blau und weiß geschmückten Häusern bis hin zur altehrwürdigen "Glückaufkampfbahn" im Stadtteil Schalke. Besonders dicht belagert waren die Autos, in denen Neuer und Superstar Raúl saßen. Für viele Fans ging ein Traum in Erfüllung, sie durften den "Pott" anfassen.
Manager Horst Heldt nach der Rückkehr aus Berlin.
Jubel Die Schalke-Fans bejubeln ihre Pokalhelden. © dpa
Allerdings kam es in Gelsenkirchen zu einem kleineren Zwischenfall: Ein Fan verpasste Torwart Manuel Neuer eine Ohrfeige. In einem Video, das der Online-Dienst der "Neuen Westfälischen" im Internet veröffentlichte, ist zu sehen, wie Neuer langsam durch die Menschenmassen fährt, Hände schüttelt und Autogramme schreibt. Plötzlich bekommt er aber eine Ohrfeige von einem offensichtlich wütenden Fan, der anschließend flüchtet. Neuer, der seit 20 Jahren für Schalke 04 spielt und vor einem Wechsel zum FC Bayern München steht, reagierte relativ gelassen und feierte anschließend weiter.
Der Fußball-Bundesligist hatte am Samstagabend den Zweitligisten MSV Duisburg mit 5:0 besiegt. Doch auch der Verlierer ließ sich nach seiner Rückkehr feiern: Die MSV-Profis fuhren ebenfalls mit einem Autokorso durch ihre Stadt.
"Vor heute Abend gehen wir nicht nach Hause", prophezeite Schalkes Abwehrspieler Christoph Metzelder. 24 Cabrios, auf deren Motorhaube in großen Lettern "Pokalsieger 2011" prangte, bewegten die Schalker Profis im Schneckentempo durch die Menschenmassen, vorbei an blau und weiß geschmückten Häusern bis hin zur altehrwürdigen "Glückaufkampfbahn" im Stadtteil Schalke. Besonders dicht belagert waren die Autos, in denen Neuer und Superstar Raúl saßen. Für viele Fans ging ein Traum in Erfüllung, sie durften den "Pott" anfassen.
Promotion
Nach Angaben der Polizei jubelten über 20 000 Fans dem Tross zu. "Wir hatten einiges erwartet, aber mit so vielen Menschen hatten wir nicht gerechnet", meinte Trainer Ralf Rangnick. Und Verteidiger Hans Sarpei sagte: "Es ist sensationell, wie viele uns zujubeln." Für Manager Heldt, der gemeinsam mit Finanzvorstand Peter Peters überschwänglich das Vereinslied sang, war es "der krönende Abschluss der Saison".
Schon das Spiel am Samstagabend verfolgten rund 40 000 Fans beim Public Viewing in der Schalker Arena. Es war der Auftakt für eine lange Nacht auf den Straßen, die nach Polizeiangaben friedlich verlief. "Die gesamte Stadt ist jetzt stolz auf uns, stolz auf Schalke 04", freute sich Rolf Rojek, der Vorsitzende des Schalkers Fanclubverbands. Die Wirte im Stadtteil Schalke, dem "Geburtsort" des Vereins, erwarteten den umsatzstärksten Sonntag des Jahres. "Das ist Dauerstress, aber schön", sagte Wirtin Claudia Jeske von der Traditionskneipe "Auf Schalke".
Einen großen Empfang auf einem zentralen Platz in der Stadt gab es aus Kosten- und Sicherheitsgründen nicht. Zumal die Schalker Arena wegen eines Volkslauf nicht zur Verfügung stand. Anders in Duisburg, wo die MSV-Profis trotz der klaren Niederlage mit ihren Fans feierten - allerdings in einem kleineren Rahmen.
Mit 16 Cabrios starteten die "Zebras" einen blau-weißen-Autokorso durch die Stadt hin zum Stadion, wo die Abschlussfeier und der obligatorische Eintrag der Mannschaft in das Goldene Stadtbuch stattfand. Nach Angaben der Polizei jubelten einige hundert Fans vom Straßenrand aus der Mannschaft zu, im Stadion wurden sie von weiteren rund 3000 Fans begrüßt. Die Feierlichkeiten begannen aber mit Verspätung, weil der aus Berlin kommende Sonderzug über eine Stunde Verspätung hatte. "Natürlich ist die Stimmung etwas gedrückt, aber wir sind stolz auf unsere Mannschaft und die Fans", sagte MSV-"Legende" Bernard Dietz am Rande der Feierlichkeiten.
Samstag, 14. Mai 2011
Frankfurt 2. Absteiger - Gladbach in Relegation
Berlin (dpa) - Eintracht Frankfurt steigt zum vierten Mal nach 1996, 2001 und 2004 aus der Fußball-Bundesliga ab. Die Hessen verloren am 34. Spieltag mit 1:3 beim neuen deutschen Meister Borussia Dortmund und begleiten den FC St. Pauli als Tabellen-17. in die 2. Liga.
Auf Relegationsplatz 16 blieb Borussia Mönchengladbach. Nach dem 1:1 beim Hamburger SV kämpfen die Gladbacher am 19. und 25. Mai gegen den Zweitliga-Dritten um einen Platz im Oberhaus. Der VfL Wolfsburg brachte sich durch das 3:1 bei 1899 Hoffenheim endgültig in Sicherheit.
Bayer Leverkusen zieht nach dem 1:0-Sieg beim SC Freiburg als Bundesliga-Zweiter direkt in die Champions League ein. Der FC Bayern gewann in der letzten Runde gegen den VfB Stuttgart zwar mit 2:1, muss aber als Dritter Qualifikationsspiele zur Königsklasse bestreiten. Mit seinem 28. Saisontor sicherte sich Mario Gomez den Titel des Torschützenkönigs 2010/2011.
Eintracht Frankfurt stand in Dortmund nach dem Führungstor durch Sebastian Rode (46. Minute) am Rande einer Sensation, doch am Ende konnte Christoph Daums Team den Abstieg nicht verhindern. Lucas Barrios (68./90.) und Marco Russ (72./Eigentor) machten vor der großen Meistersause den 23. Saisonsieg des BVB perfekt. Der Tabellenführer brachte allerdings gegen die Eintracht das Kunststück fertig, auch die Strafstöße Nummer vier und fünf in dieser Saison zu vergeben. Nach drei Fehlschüssen von Nuri Sahin scheiterten diesmal Lucas Barrios und Dede an Eintracht-Keeper Ralf Fährmann.
Vor Wochen noch abgeschrieben, beendeten die Gladbacher die Saison nach dem 1:1 beim Hamburger SV auf Rang 16. Mit einem Freistoßtor brachte Juan Arango die Borussen in der 40. Minute in Führung - der vierte Sieg ohne Gegentor schien greifbar nahe. Doch dann machte der Hamburger Änis Ben-Hatira (71.) mit dem Ausgleich diese Hoffnung zunichte.
Felix Magath und der VfL Wolfsburg zogen nach einem 0:1-Rückstand in Hoffenheim den Kopf noch aus der Schlinge. Mario Mandzukic mit einem Doppelschlag (60./74.) und Grafite (78.) machten den 3:1-Erfolg für die Niedersachsen perfekt, die nach dem Rückstand durch Roberto Firmino (49.) mächtig ins Schwitzen kamen. Der VfL trat beim Saisonfinale ohne den Brasilianer Diego an, der die Teamsitzung vor dem Spiel wortlos verlassen hatte.
Der FC Bayern schaffte es nicht, den Rivalen aus Leverkusen im Fernduell durch ein frühes Führungstor unter Druck zu setzen. Die Münchner mussten vielmehr gegen Stuttgart selbst einem Rückstand durch Shinji Okazaki (25.) hinterherlaufen. Gomez mit seinem 28. Saisontor (37.) und Bastian Schweinsteiger (71.) schafften immerhin noch die Wende. Doch Leverkusen behauptete Rang zwei mit dem knappen Sieg in Freiburg, der aus einem Eigentor von SC-Spieler Cedric Makiadi (45.) resultierte.
Im Fernduell um Platz vier behielt Hannover 96 dank des 2:1-Sieges gegen den 1. FC Nürnberg die Oberhand über Mainz 05. Karim Haggui (30.) und Konstantin Rausch (61.) trafen für 96, nachdem Julian Wießmeier (25.) die Franken mit seinem Premierentor in Front geschossen hatte. Die Mainzer besiegten zum Abschluss den FC St. Pauli mit 2:1. Die Führung der Hamburger durch Matthias Lehmann (42.) wandelten Andre Schürrle (58.-Elfmeter), der in seinem letzten Spiel für 05 zum 1:1 traf, und Sami Allagui (82.) in einen Sieg um.
Mit einem 3:2 gegen Werder Bremen verabschiedete sich der 1. FC Kaiserslautern aus der Saison. Adam Nemec (7.), Rodnei (9.) und Srdjan Lakic (30.), der in seinem letzten Spiel für den FCK zum 16. Mal traf, schossen die 3:0-Führung heraus. Torsten Frings in seinem möglicherweise letzten Bundesligaspiel für Werder (43.) und Marko Arnautovic (55.) machten es am Betzenberg noch einmal spannend.
Schalke 04 misslang die Generalprobe für das Pokal-Finale am kommenden Samstag gegen den MSV Duisburg. Beim 1:2 in Köln kassierten die Königsblauen die sechste Pflichtspiel-Niederlage nacheinander unter Ralf Rangnick. Milivoje Novakovic (25.) und Mato Jajalo ((60.) schossen die Rheinländer zum Sieg, Raùl (87.) verkürzte für 04.
Auf Relegationsplatz 16 blieb Borussia Mönchengladbach. Nach dem 1:1 beim Hamburger SV kämpfen die Gladbacher am 19. und 25. Mai gegen den Zweitliga-Dritten um einen Platz im Oberhaus. Der VfL Wolfsburg brachte sich durch das 3:1 bei 1899 Hoffenheim endgültig in Sicherheit.
Bayer Leverkusen zieht nach dem 1:0-Sieg beim SC Freiburg als Bundesliga-Zweiter direkt in die Champions League ein. Der FC Bayern gewann in der letzten Runde gegen den VfB Stuttgart zwar mit 2:1, muss aber als Dritter Qualifikationsspiele zur Königsklasse bestreiten. Mit seinem 28. Saisontor sicherte sich Mario Gomez den Titel des Torschützenkönigs 2010/2011.
Eintracht Frankfurt stand in Dortmund nach dem Führungstor durch Sebastian Rode (46. Minute) am Rande einer Sensation, doch am Ende konnte Christoph Daums Team den Abstieg nicht verhindern. Lucas Barrios (68./90.) und Marco Russ (72./Eigentor) machten vor der großen Meistersause den 23. Saisonsieg des BVB perfekt. Der Tabellenführer brachte allerdings gegen die Eintracht das Kunststück fertig, auch die Strafstöße Nummer vier und fünf in dieser Saison zu vergeben. Nach drei Fehlschüssen von Nuri Sahin scheiterten diesmal Lucas Barrios und Dede an Eintracht-Keeper Ralf Fährmann.
Vor Wochen noch abgeschrieben, beendeten die Gladbacher die Saison nach dem 1:1 beim Hamburger SV auf Rang 16. Mit einem Freistoßtor brachte Juan Arango die Borussen in der 40. Minute in Führung - der vierte Sieg ohne Gegentor schien greifbar nahe. Doch dann machte der Hamburger Änis Ben-Hatira (71.) mit dem Ausgleich diese Hoffnung zunichte.
Felix Magath und der VfL Wolfsburg zogen nach einem 0:1-Rückstand in Hoffenheim den Kopf noch aus der Schlinge. Mario Mandzukic mit einem Doppelschlag (60./74.) und Grafite (78.) machten den 3:1-Erfolg für die Niedersachsen perfekt, die nach dem Rückstand durch Roberto Firmino (49.) mächtig ins Schwitzen kamen. Der VfL trat beim Saisonfinale ohne den Brasilianer Diego an, der die Teamsitzung vor dem Spiel wortlos verlassen hatte.
Der FC Bayern schaffte es nicht, den Rivalen aus Leverkusen im Fernduell durch ein frühes Führungstor unter Druck zu setzen. Die Münchner mussten vielmehr gegen Stuttgart selbst einem Rückstand durch Shinji Okazaki (25.) hinterherlaufen. Gomez mit seinem 28. Saisontor (37.) und Bastian Schweinsteiger (71.) schafften immerhin noch die Wende. Doch Leverkusen behauptete Rang zwei mit dem knappen Sieg in Freiburg, der aus einem Eigentor von SC-Spieler Cedric Makiadi (45.) resultierte.
Im Fernduell um Platz vier behielt Hannover 96 dank des 2:1-Sieges gegen den 1. FC Nürnberg die Oberhand über Mainz 05. Karim Haggui (30.) und Konstantin Rausch (61.) trafen für 96, nachdem Julian Wießmeier (25.) die Franken mit seinem Premierentor in Front geschossen hatte. Die Mainzer besiegten zum Abschluss den FC St. Pauli mit 2:1. Die Führung der Hamburger durch Matthias Lehmann (42.) wandelten Andre Schürrle (58.-Elfmeter), der in seinem letzten Spiel für 05 zum 1:1 traf, und Sami Allagui (82.) in einen Sieg um.
Mit einem 3:2 gegen Werder Bremen verabschiedete sich der 1. FC Kaiserslautern aus der Saison. Adam Nemec (7.), Rodnei (9.) und Srdjan Lakic (30.), der in seinem letzten Spiel für den FCK zum 16. Mal traf, schossen die 3:0-Führung heraus. Torsten Frings in seinem möglicherweise letzten Bundesligaspiel für Werder (43.) und Marko Arnautovic (55.) machten es am Betzenberg noch einmal spannend.
Schalke 04 misslang die Generalprobe für das Pokal-Finale am kommenden Samstag gegen den MSV Duisburg. Beim 1:2 in Köln kassierten die Königsblauen die sechste Pflichtspiel-Niederlage nacheinander unter Ralf Rangnick. Milivoje Novakovic (25.) und Mato Jajalo ((60.) schossen die Rheinländer zum Sieg, Raùl (87.) verkürzte für 04.
Sonntag, 17. April 2011
SMS-Flat von 1&1 weist Vieltipper in die Schranken
Die Allnet-Flat-Tarife von 1&1 wurden erneut überarbeitet, es gibt jetzt eine Flat fürs mobile Internet sowie eine zubuchbare SMS-Flat. Ein Blick ins Kleingedruckte offenbart aber, dass es sich nicht wirklich um eine Flatrate handelt.
Click here to find out more!
Montabaur (red) - Auch die Bedingungen für die Festnetz-Flatrate wurden in der Leistungsbeschreibung überarbeitet und begrenzt. So behält sich 1&1 (www.1und1.de) bei der All-Net-Flat vor, den Vertrag zu kündigen, wenn monatlich mehr als 5000 Gesprächsminuten für nationale Standardgespräche anfallen. Beim Tarif FreePhone gelten die 5000 Minuten zu allen FreePhone und 1&1 Mobilfunkanschlüssen.
Begrenzung bei der SMS-Option
Bei der SMS Flat dürfte das Limit noch eher erreicht sein, denn hier wird von einer "missbräuchlichen Nutzung" bereits bei 1000 SMS pro Monat ausgegangen, wenn dies in drei Monaten hintereinander geschieht. Das sind umgerechnet 33 SMS pro Tag, für wirkliche Vieltipper ist dies schnell erreicht. In der Werbung ist hier auch ausdrücklich die Rede von "unbegrenzt SMS in alle Mobilfunknetze versenden". Außerhalb der Flat kosten die SMS recht happige 19,9 Cent pro Stück.
Missbrauch soll ausgeschlossen werden
Laut einer Stellungnahme von 1&1 gegenüber der Redaktion handelt es sich lediglich um eine Vorsichtsmaßnahme, um einer missbräuchlichen Nutzung vorzubeugen, etwa, wenn der Anschluss gewerblich genutzt wird. Gleiches gilt für die SMS-Regelung. Wird das Kontingent überschritten, werde man mit dem Kunden in Kontakt treten und genau überprüfen, ob auch tatsächlich ein Missbrauch vorliegt.
Mehr zum Thema 1&1 schränkt SMS-Kunden ein auf www.dsl-magazin.de
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Montabaur (red) - Auch die Bedingungen für die Festnetz-Flatrate wurden in der Leistungsbeschreibung überarbeitet und begrenzt. So behält sich 1&1 (www.1und1.de) bei der All-Net-Flat vor, den Vertrag zu kündigen, wenn monatlich mehr als 5000 Gesprächsminuten für nationale Standardgespräche anfallen. Beim Tarif FreePhone gelten die 5000 Minuten zu allen FreePhone und 1&1 Mobilfunkanschlüssen.
Begrenzung bei der SMS-Option
Bei der SMS Flat dürfte das Limit noch eher erreicht sein, denn hier wird von einer "missbräuchlichen Nutzung" bereits bei 1000 SMS pro Monat ausgegangen, wenn dies in drei Monaten hintereinander geschieht. Das sind umgerechnet 33 SMS pro Tag, für wirkliche Vieltipper ist dies schnell erreicht. In der Werbung ist hier auch ausdrücklich die Rede von "unbegrenzt SMS in alle Mobilfunknetze versenden". Außerhalb der Flat kosten die SMS recht happige 19,9 Cent pro Stück.
Missbrauch soll ausgeschlossen werden
Laut einer Stellungnahme von 1&1 gegenüber der Redaktion handelt es sich lediglich um eine Vorsichtsmaßnahme, um einer missbräuchlichen Nutzung vorzubeugen, etwa, wenn der Anschluss gewerblich genutzt wird. Gleiches gilt für die SMS-Regelung. Wird das Kontingent überschritten, werde man mit dem Kunden in Kontakt treten und genau überprüfen, ob auch tatsächlich ein Missbrauch vorliegt.
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Freitag, 1. April 2011
Selbstschutz lässt sich trainieren!
Ist Ihr Kind alt genug, dass es alleine auf den Spielplatz gehen oder einen kurzen Einkauf erledigen darf, sollten Sie folgende Verhaltensmaßnahmen für Notfälle mit ihm besprechen und nach Möglichkeit sogar im Rollenspiel einüben:
Lassen Sie Ihr Kind möglichst nicht alleine auf den Spielplatz oder in die Schule gehen, sondern besser in einer kleinen Gruppe zusammen mit anderen Kindern.
Sehen Sie sich zusammen den Weg zur Schule oder zum Spielplatz an. Wohin kann sich Ihr Kind notfalls wenden, wo gibt es „Rettungsinseln“? Mögliche „Rettungsinseln“ können ein Geschäft, eine belebte Straße oder ein Haus sein, in dem Bekannte wohnen und wo es klingeln kann.
Wenn Ihr Kind sich verfolgt oder bedroht fühlt, sollte es gezielt einen Erwachsenen ansprechen und um Hilfe bitten. Bei einem allgemeinen „Hilfe“ fühlen sich Erwachsene in der Menge beschämenderweise oft nicht verantwortlich – es wird sicher jemand anders helfen...
Wird Ihr Kind festgehalten oder direkt belästigt, sollte es laut schreien! Es kann auch etwas Unerwartetes oder Auffälliges tun, um auf sich aufmerksam zu machen: z. B. den Einkaufskorb gegen die nächste Wand schleudern oder dem Angreifer einen Ball an den Kopf werfen.
Ihr Kind sollte sich nicht verstecken, wenn es angegriffen oder festgehalten wird, sondern Widerstand leisten! Es sollte versuchen, davonzulaufen zu einen Platz, an dem es hell ist und an dem sich Menschen befinden (z. B. zur eingeübten „Rettungsinsel“). Es sollte sich nicht klein machen, sondern aufrichten und dem Täter in die Augen schauen, statt wegzusehen. Das signalisiert dem Angreifer, dass er es nicht mit einer „leichten Beute“ zu tun hat. Notfalls darf es schlagen, beißen, treten oder kratzen.
Machen Sie Ihrem Kind klar, dass es nicht mit fremdem Menschen mitgehen oder gar in ein Auto steigen darf, egal, was diese ihm versprechen. Auch dann nicht, wenn diese Person behauptet, die Eltern hätten sie geschickt oder den Eltern wäre etwas passiert! Bitten Sie Ihr Kind, Ihnen unbedingt zu berichten, wenn sich solche Vorfälle ereignet haben oder es sich sogar über Ihr Verbot hinweggesetzt hat.
Lassen Sie Ihr Kind möglichst nicht alleine auf den Spielplatz oder in die Schule gehen, sondern besser in einer kleinen Gruppe zusammen mit anderen Kindern.
Sehen Sie sich zusammen den Weg zur Schule oder zum Spielplatz an. Wohin kann sich Ihr Kind notfalls wenden, wo gibt es „Rettungsinseln“? Mögliche „Rettungsinseln“ können ein Geschäft, eine belebte Straße oder ein Haus sein, in dem Bekannte wohnen und wo es klingeln kann.
Wenn Ihr Kind sich verfolgt oder bedroht fühlt, sollte es gezielt einen Erwachsenen ansprechen und um Hilfe bitten. Bei einem allgemeinen „Hilfe“ fühlen sich Erwachsene in der Menge beschämenderweise oft nicht verantwortlich – es wird sicher jemand anders helfen...
Wird Ihr Kind festgehalten oder direkt belästigt, sollte es laut schreien! Es kann auch etwas Unerwartetes oder Auffälliges tun, um auf sich aufmerksam zu machen: z. B. den Einkaufskorb gegen die nächste Wand schleudern oder dem Angreifer einen Ball an den Kopf werfen.
Ihr Kind sollte sich nicht verstecken, wenn es angegriffen oder festgehalten wird, sondern Widerstand leisten! Es sollte versuchen, davonzulaufen zu einen Platz, an dem es hell ist und an dem sich Menschen befinden (z. B. zur eingeübten „Rettungsinsel“). Es sollte sich nicht klein machen, sondern aufrichten und dem Täter in die Augen schauen, statt wegzusehen. Das signalisiert dem Angreifer, dass er es nicht mit einer „leichten Beute“ zu tun hat. Notfalls darf es schlagen, beißen, treten oder kratzen.
Machen Sie Ihrem Kind klar, dass es nicht mit fremdem Menschen mitgehen oder gar in ein Auto steigen darf, egal, was diese ihm versprechen. Auch dann nicht, wenn diese Person behauptet, die Eltern hätten sie geschickt oder den Eltern wäre etwas passiert! Bitten Sie Ihr Kind, Ihnen unbedingt zu berichten, wenn sich solche Vorfälle ereignet haben oder es sich sogar über Ihr Verbot hinweggesetzt hat.
4 Regeln, wie Sie Ihr Kind vor Missbrauch schützen
Bundesweit werden jährlich laut polizeilicher Kriminalstatistik etwa 15.000 Kinder Opfer von sexuellem Missbrauch, die Dunkelziffer liegt jedoch um ein Vielfaches höher. Und andere Formen von Gewalt sind dabei noch gar nicht berücksichtigt.
Das Fatale: Es macht wenig Sinn, sein Kind pauschal vor „Fremden“ zu warnen, denn Kinder werden in den meisten Fällen von Personen missbraucht, die ihnen bekannt sind. Nur in etwa vier Prozent der Fälle handelt es sich um einen Fremdtäter. Wichtig ist daher vor allem eine Erziehung zu mehr Selbstbewusstsein, sodass Ihr Kind sich nicht alles gefallen lässt. Es sollte wissen, dass niemand es gegen seinen Willen berühren darf und dass es immer Hilfe holen kann. Bringen Sie ihm bei, dass das nicht „gepetzt“ ist! Auch und insbesondere dann nicht, wenn der Täter das Ganze als besonderes „Geheimnis“ deklariert, das nicht weitererzählt werden darf, oder Ihr Kind mit schrecklichen Drohungen eingeschüchtert, dass Mama oder Papa es nicht behalten können oder nicht mehr lieb haben, wenn das Kind das „Geheimnis“ ausplaudert.
Potenzielle Täter testen im Vorfeld meist aus, wie weit sie bei einem Kind gehen können. Kinder, die schon bei kleinen Grenzüberschreitungen (z. B. übers Haar streicheln, obwohl das Kind das nicht mag) energisch Widerstand leisten, werden als „Opfer“ aussortiert. Manche Täter freunden sich sogar gezielt mit den Eltern des Kindes an und gewinnen das Vertrauen der Familie. Sollte Ihnen auffallen, dass sich jemand „komisch“ verhält und Ihrem Kind immer wieder zu nahe kommt, sollten Sie sich aktiv für Ihr Kind einsetzen und ruhig offen sagen, dass Ihnen die Art missfällt, wie derjenige Ihr Kind in den Arm nimmt oder ihm über den Kopf streichelt. Wachsame und „wehrhafte“ Eltern schrecken potenzielle Täter ab!
Vier wichtige Grundsätze, die Ihrem Kind helfen
Besprechen Sie mit Ihrem Kind (ab drei bis vier Jahren) die folgenden vier Regeln und ermutigen Sie es immer wieder, sich daran zu halten:
1. Dein Körper gehört dir! Wenn eine Berührung für dich blöde oder komisch ist, dann darfst du „Nein“ sagen. Niemand hat das Recht, dich gegen deinen Willen anzufassen, von dir Berührungen zu verlangen, die du nicht magst, dich auf den Schoß zu nehmen, dich zu umarmen oder abzuküssen – und das gilt auch für Verwandte, die mit Begeisterung über das Kind herfallen und es vor Liebe schier erdrücken. Wichtig: Akzeptieren Sie als Eltern die Grenzen Ihres Kindes, wenn es „Nein“ oder „Das will ich nicht!“ sagt!
2. Trau deinem Gefühl! Wenn dir jemand schlechte Gefühle bereitet, dann darfst du dich wehren. Es gibt gute und schlechte Geheimnisse! Schlechte Geheimnisse werden dir aufgezwungen und sind eigentlich gar keine Geheimnisse. Du darfst sie mir ohne weiteres verraten, es wird nichts Schlimmes passieren!
3. Du darfst „Nein“ sagen! Erwachsene oder auch ältere Kinder verlangen von Kindern manchmal etwas, was Kindern Angst macht, ihnen weh tut oder ganz komische Gefühle verursacht. Dann darfst du „Nein“ sagen und brauchst nicht zu tun, was sie von dir erwarten. Notfalls, wenn Worte nichts nützen, darfst du dich auch tatkräftig wehren (schreien, treten, beißen).
4. Du darfst dir Hilfe holen! Manchmal ist es zu schwer, sich ganz alleine zu wehren. Dann kannst du jederzeit zu mir kommen und mich um Hilfe bitten.
Das Fatale: Es macht wenig Sinn, sein Kind pauschal vor „Fremden“ zu warnen, denn Kinder werden in den meisten Fällen von Personen missbraucht, die ihnen bekannt sind. Nur in etwa vier Prozent der Fälle handelt es sich um einen Fremdtäter. Wichtig ist daher vor allem eine Erziehung zu mehr Selbstbewusstsein, sodass Ihr Kind sich nicht alles gefallen lässt. Es sollte wissen, dass niemand es gegen seinen Willen berühren darf und dass es immer Hilfe holen kann. Bringen Sie ihm bei, dass das nicht „gepetzt“ ist! Auch und insbesondere dann nicht, wenn der Täter das Ganze als besonderes „Geheimnis“ deklariert, das nicht weitererzählt werden darf, oder Ihr Kind mit schrecklichen Drohungen eingeschüchtert, dass Mama oder Papa es nicht behalten können oder nicht mehr lieb haben, wenn das Kind das „Geheimnis“ ausplaudert.
Potenzielle Täter testen im Vorfeld meist aus, wie weit sie bei einem Kind gehen können. Kinder, die schon bei kleinen Grenzüberschreitungen (z. B. übers Haar streicheln, obwohl das Kind das nicht mag) energisch Widerstand leisten, werden als „Opfer“ aussortiert. Manche Täter freunden sich sogar gezielt mit den Eltern des Kindes an und gewinnen das Vertrauen der Familie. Sollte Ihnen auffallen, dass sich jemand „komisch“ verhält und Ihrem Kind immer wieder zu nahe kommt, sollten Sie sich aktiv für Ihr Kind einsetzen und ruhig offen sagen, dass Ihnen die Art missfällt, wie derjenige Ihr Kind in den Arm nimmt oder ihm über den Kopf streichelt. Wachsame und „wehrhafte“ Eltern schrecken potenzielle Täter ab!
Vier wichtige Grundsätze, die Ihrem Kind helfen
Besprechen Sie mit Ihrem Kind (ab drei bis vier Jahren) die folgenden vier Regeln und ermutigen Sie es immer wieder, sich daran zu halten:
1. Dein Körper gehört dir! Wenn eine Berührung für dich blöde oder komisch ist, dann darfst du „Nein“ sagen. Niemand hat das Recht, dich gegen deinen Willen anzufassen, von dir Berührungen zu verlangen, die du nicht magst, dich auf den Schoß zu nehmen, dich zu umarmen oder abzuküssen – und das gilt auch für Verwandte, die mit Begeisterung über das Kind herfallen und es vor Liebe schier erdrücken. Wichtig: Akzeptieren Sie als Eltern die Grenzen Ihres Kindes, wenn es „Nein“ oder „Das will ich nicht!“ sagt!
2. Trau deinem Gefühl! Wenn dir jemand schlechte Gefühle bereitet, dann darfst du dich wehren. Es gibt gute und schlechte Geheimnisse! Schlechte Geheimnisse werden dir aufgezwungen und sind eigentlich gar keine Geheimnisse. Du darfst sie mir ohne weiteres verraten, es wird nichts Schlimmes passieren!
3. Du darfst „Nein“ sagen! Erwachsene oder auch ältere Kinder verlangen von Kindern manchmal etwas, was Kindern Angst macht, ihnen weh tut oder ganz komische Gefühle verursacht. Dann darfst du „Nein“ sagen und brauchst nicht zu tun, was sie von dir erwarten. Notfalls, wenn Worte nichts nützen, darfst du dich auch tatkräftig wehren (schreien, treten, beißen).
4. Du darfst dir Hilfe holen! Manchmal ist es zu schwer, sich ganz alleine zu wehren. Dann kannst du jederzeit zu mir kommen und mich um Hilfe bitten.
Donnerstag, 17. März 2011
Google patcht Lücke in Chromes Flash Player vor Adobe
Google hat am Dienstag eine aktualisierte Version seines Browsers Chrome veröffentlicht, die eine Sicherheitslücke im integrierten Flash Player behebt. Andere Browser werden einen Patch von Adobe erst nächste Woche erhalten.
Am Montag hatte Adobe berichtet, eine ungepatchte Lücke im Flash Player, Adobe Reader und Acrobat werde aktiv ausgenutzt. Brad Arkin, Senior Director für Produktsicherheit bei Adobe, hat im Firmenblog näher Stellung bezogen, wie und wann ein Patch erscheinen wird. Die Lücke wird ausgenutzt, indem Angreifer Mails mit präparierten Flash Dateien, die an Exel-Dokumente eingebettet sind, versenden.
Vorgestern hat Google ein Update für die Nutzer der stabilen Chrome-Version und der Beta-Versionen veröffentlicht. "Diese Version enthält eine aktualisierte Version des Flash-Player" sagte ein Produktmanager in einem Google-Blog.
Nach Update auf die aktualisierte Chrome-Version 10.0.648.134 identifiziert der Browser die verwendete Flash Player Version als 10.2.154.25. Flash Player 10.2.154.18, der in der vorigen Chrome Version eingebunden war, ist von der Sicherheitsücke betroffen. Adobe bestätigte mittlerweile, dass Version 10.2.154.25. im aktualisierten Chrome den Patch für die Lücke enthalte.
Adobe kommentierte die Situation sinngemäß so: "Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit Google erhält die Firma neue Versionen von Flash Player für Tests und Integration. Sind die Tests beendet, wird die neue Version durch den Chrome Auto-Updater verteilt."
Adobe teste die neue Version noch über alle unterstützten Plattformen hinweg, von Windows und Mac OS bis Linux und Android, sagte eine Sprecherin von Adobe.
Google integriert Fixes für Flash Player selbstständig seit April 2010. Seither hatte Chrome bereits mehrmals den Vorteil der schnelleren Behebung von Lücken vor den anderen Browsern.
Chrome 10.0.648.134 mit dem gepatchten Flash Player ist auf Googles Website zum Download für Windows, Mac OS X and Linux eingestellt.
Am Montag hatte Adobe berichtet, eine ungepatchte Lücke im Flash Player, Adobe Reader und Acrobat werde aktiv ausgenutzt. Brad Arkin, Senior Director für Produktsicherheit bei Adobe, hat im Firmenblog näher Stellung bezogen, wie und wann ein Patch erscheinen wird. Die Lücke wird ausgenutzt, indem Angreifer Mails mit präparierten Flash Dateien, die an Exel-Dokumente eingebettet sind, versenden.
Vorgestern hat Google ein Update für die Nutzer der stabilen Chrome-Version und der Beta-Versionen veröffentlicht. "Diese Version enthält eine aktualisierte Version des Flash-Player" sagte ein Produktmanager in einem Google-Blog.
Nach Update auf die aktualisierte Chrome-Version 10.0.648.134 identifiziert der Browser die verwendete Flash Player Version als 10.2.154.25. Flash Player 10.2.154.18, der in der vorigen Chrome Version eingebunden war, ist von der Sicherheitsücke betroffen. Adobe bestätigte mittlerweile, dass Version 10.2.154.25. im aktualisierten Chrome den Patch für die Lücke enthalte.
Adobe kommentierte die Situation sinngemäß so: "Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit Google erhält die Firma neue Versionen von Flash Player für Tests und Integration. Sind die Tests beendet, wird die neue Version durch den Chrome Auto-Updater verteilt."
Adobe teste die neue Version noch über alle unterstützten Plattformen hinweg, von Windows und Mac OS bis Linux und Android, sagte eine Sprecherin von Adobe.
Google integriert Fixes für Flash Player selbstständig seit April 2010. Seither hatte Chrome bereits mehrmals den Vorteil der schnelleren Behebung von Lücken vor den anderen Browsern.
Chrome 10.0.648.134 mit dem gepatchten Flash Player ist auf Googles Website zum Download für Windows, Mac OS X and Linux eingestellt.
Sorge um Apple-Glückssträhne: Analyst wird skeptisch
Ist der phänomenal gute Lauf von Apple vorbei? Ein Analyst hegt mittlerweile Zweifel daran, dass der kalifornische Elektronikkonzern das wahnsinnige Wachstumstempo der vergangenen Jahre halten kann. Alex Gauna von JMP Securities stufte die Aktie am Mittwoch von "market outperform" auf "market perform" herab - und bewertet das Papier damit nur noch als mittelmäßig gute Geldanlage.
Gauna begründete sein Urteil mit dem vergleichsweise schwachen Wachstum beim chinesischen Auftragsfertiger Foxconn, der für Apple die Erfolgsgeräte von iPhone bis iPad herstellt. Das, so schlussfolgerte Gauna, könne nur bedeuten, dass sich auch das Geschäft bei Apple etwas abgekühlt habe. Hinzu kommt die Sorge, dass nach der Katastrophe in Japan wichtige Zulieferteile ausbleiben wie Chips. Das würde die Produktion lahmlegen.
Das "Wall Street Journal" bezeichnete die Herabstufung augenzwinkernd als "Blasphemie". Nach Angaben der Finanznachrichtenagentur Bloomberg hatte es seit Oktober kein Analyst mehr gewagt, sich derart kritisch mit Apple auseinanderzusetzen. Von 55 Analysten, die Bloomberg erfasst hat, raten 50 weiterhin zum Kauf der Aktie. Die restlichen fünf empfehlen den Investoren, die Papiere zu halten, aber nicht weiter aufzustocken.
Seit Anfang 2009 hat die Apple-Aktie einen grandiosen Lauf hingelegt. Wer den Anteilsschein damals für gute 80 US-Dollar gekauft hat, bekommt heute 330 US-Dollar. Apple ist mit 304 Milliarden US-Dollar das zweitteuerste Unternehmen der USA und wird nur noch vom Ölkonzern ExxonMobil übertroffen. Am Mittwoch fiel die Aktie allerdings um 4,5 Prozent. Zuletzt war das Papier im Juni vergangenen Jahres so stark gesunken.
Rekordzahlen und Gegenstimmen
Am Donnerstag ging es aber schon wieder mehr als 2 Prozent nach oben. Die Schweizer Großbank Credit Suisse hatte sich schützend vor Apple gestellt und ein Loblied angestimmt. Analyst Kulbinder Garcha hält es für denkbar, dass Apple zum wertvollsten Unternehmen der Welt aufsteigt - und prophezeit einen Aktienkurs von sage und schreibe 500 US-Dollar. Apple sei den meisten Rivalen immer noch einen Schritt voraus, begründete Garcha sein Urteil.
Apple hatte sich zuletzt mit Rekordzahlen überschlagen. Noch im Weihnachtsquartal 2010 war der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um satte 71 Prozent auf 26,7 Milliarden US-Dollar gestiegen. Der Gewinn verdoppelte sich sogar beinahe auf 6 Milliarden US-Dollar (aktuell 4,3 Milliarden Euro). Die Zeiten mit diesen gewaltigen Sprüngen, so glaubt der kritische JMP-Analyst Gauna indes, sind nun vorbei.
Sein Gegenspieler Garcha und die meisten anderen Kollegin widersprechen. Sie glauben immer noch, dass Apple das Zeug zu neuen Höchstleistungen hat. "Das iPhone ist immer noch der Treiber", erklärte Garcha. Hinzu kommt seiner Meinung nach ein gigantischer Markt für Tablet-Computer wie dem iPad. Im vergangenen Jahr war Apple aus dem Stand 15 Millionen Stück losgeworden und beherrschte den Markt nach Daten des Marktforschers IDC mit einem Anteil von 80 Prozent.
iPad 2 - Rekordverkäufe?
Die Erfolgsgeschichte scheint weiterzugehen: Das jüngst gestartete iPad 2 (erster Test hier) war in den USA schon nach wenigen Stunden ausverkauft. Online bestellt, muss der Kunde in den USA bis zu fünf Wochen warten; in Deutschland soll das iPad 2 am 25. März starten. Apple selbst hat noch keine Verkaufszahlen veröffentlicht - sie würden die Frage beantworten helfen, welche Seite Recht hat.
Gauna begründete sein Urteil mit dem vergleichsweise schwachen Wachstum beim chinesischen Auftragsfertiger Foxconn, der für Apple die Erfolgsgeräte von iPhone bis iPad herstellt. Das, so schlussfolgerte Gauna, könne nur bedeuten, dass sich auch das Geschäft bei Apple etwas abgekühlt habe. Hinzu kommt die Sorge, dass nach der Katastrophe in Japan wichtige Zulieferteile ausbleiben wie Chips. Das würde die Produktion lahmlegen.
Das "Wall Street Journal" bezeichnete die Herabstufung augenzwinkernd als "Blasphemie". Nach Angaben der Finanznachrichtenagentur Bloomberg hatte es seit Oktober kein Analyst mehr gewagt, sich derart kritisch mit Apple auseinanderzusetzen. Von 55 Analysten, die Bloomberg erfasst hat, raten 50 weiterhin zum Kauf der Aktie. Die restlichen fünf empfehlen den Investoren, die Papiere zu halten, aber nicht weiter aufzustocken.
Seit Anfang 2009 hat die Apple-Aktie einen grandiosen Lauf hingelegt. Wer den Anteilsschein damals für gute 80 US-Dollar gekauft hat, bekommt heute 330 US-Dollar. Apple ist mit 304 Milliarden US-Dollar das zweitteuerste Unternehmen der USA und wird nur noch vom Ölkonzern ExxonMobil übertroffen. Am Mittwoch fiel die Aktie allerdings um 4,5 Prozent. Zuletzt war das Papier im Juni vergangenen Jahres so stark gesunken.
Rekordzahlen und Gegenstimmen
Am Donnerstag ging es aber schon wieder mehr als 2 Prozent nach oben. Die Schweizer Großbank Credit Suisse hatte sich schützend vor Apple gestellt und ein Loblied angestimmt. Analyst Kulbinder Garcha hält es für denkbar, dass Apple zum wertvollsten Unternehmen der Welt aufsteigt - und prophezeit einen Aktienkurs von sage und schreibe 500 US-Dollar. Apple sei den meisten Rivalen immer noch einen Schritt voraus, begründete Garcha sein Urteil.
Apple hatte sich zuletzt mit Rekordzahlen überschlagen. Noch im Weihnachtsquartal 2010 war der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um satte 71 Prozent auf 26,7 Milliarden US-Dollar gestiegen. Der Gewinn verdoppelte sich sogar beinahe auf 6 Milliarden US-Dollar (aktuell 4,3 Milliarden Euro). Die Zeiten mit diesen gewaltigen Sprüngen, so glaubt der kritische JMP-Analyst Gauna indes, sind nun vorbei.
Sein Gegenspieler Garcha und die meisten anderen Kollegin widersprechen. Sie glauben immer noch, dass Apple das Zeug zu neuen Höchstleistungen hat. "Das iPhone ist immer noch der Treiber", erklärte Garcha. Hinzu kommt seiner Meinung nach ein gigantischer Markt für Tablet-Computer wie dem iPad. Im vergangenen Jahr war Apple aus dem Stand 15 Millionen Stück losgeworden und beherrschte den Markt nach Daten des Marktforschers IDC mit einem Anteil von 80 Prozent.
iPad 2 - Rekordverkäufe?
Die Erfolgsgeschichte scheint weiterzugehen: Das jüngst gestartete iPad 2 (erster Test hier) war in den USA schon nach wenigen Stunden ausverkauft. Online bestellt, muss der Kunde in den USA bis zu fünf Wochen warten; in Deutschland soll das iPad 2 am 25. März starten. Apple selbst hat noch keine Verkaufszahlen veröffentlicht - sie würden die Frage beantworten helfen, welche Seite Recht hat.
Gledaj uzivo Big Brother 2011 (Veliki brat)
Poceo je Big Brother (Veliki brat) 2011 - Region, pod imenom: "Ljub bliznjeg svog"
Ko zeli da prati uzivo, znaci live desavanja u kuci velikog brata iliti big bradera, nek dodje kod nas na sajt:
- Soraja Vučelić
- Slavica Zulejić
- Nirmal Kukić
- Nikola Nemešević
- Nikola Nasteski
- Nikola Mavrović
- Milan Grahovac
- Mila Tokić
- Marijana Čvrljak
- Horvat Čagalj
- Ema Šuker
- George Rkman
- Duško Bogdanović
- Dražen Bogdan
- Dragana Strahinjić
- Bojana Stojković
NE ZABORAVITE:
BIG BROTHER ili VELIKI BRAT 2011 UZIVO:
www.FOLKOTEKA.net/iptv
Sn0wbreeze 2.3b2: Erweiterte Gestensteuerung für iPad durch Jailbreak verfügbar
vom 17.03.2011
Der Hacker ih8sn0w hat die zweite Beta-Version der Entsperr-Software Sn0wbreeze 2.3 veröffentlicht. Mit ihr könne die erweiterte Multitasking-Gestensteuerung freigeschaltet werden, welche bisher nur Entwicklern zur Verfügung stand, heißt es. Wie die Technikseite Techtree.com berichtet, kann mit Snowbreeze 2.3 iOS 4.3 nun auch über Windows-Computer gehackt werden.
Bei Sn0wbreeze handelt es sich um einen Tethered-Jailbreak, das bedeutet, dass das jeweilige iOS-Gerät bei jedem Neustart mittels eines Computers entsperrt werden muss. Diejenigen, welche Ultrasn0w zum Unlocken benutzen, können Snowbreeze 2.3 nicht verwenden.
Die Entsperr-Software ist für die Apple-Geräte iPhone 4, iPhone 3GS, iPod Touch 3G, iPod Touch 4G und das iPad verfügbar. Das iPad 2 wird zurzeit noch nicht unterstützt.
Der Hacker ih8sn0w hat die zweite Beta-Version der Entsperr-Software Sn0wbreeze 2.3 veröffentlicht. Mit ihr könne die erweiterte Multitasking-Gestensteuerung freigeschaltet werden, welche bisher nur Entwicklern zur Verfügung stand, heißt es. Wie die Technikseite Techtree.com berichtet, kann mit Snowbreeze 2.3 iOS 4.3 nun auch über Windows-Computer gehackt werden.
Bei Sn0wbreeze handelt es sich um einen Tethered-Jailbreak, das bedeutet, dass das jeweilige iOS-Gerät bei jedem Neustart mittels eines Computers entsperrt werden muss. Diejenigen, welche Ultrasn0w zum Unlocken benutzen, können Snowbreeze 2.3 nicht verwenden.
Die Entsperr-Software ist für die Apple-Geräte iPhone 4, iPhone 3GS, iPod Touch 3G, iPod Touch 4G und das iPad verfügbar. Das iPad 2 wird zurzeit noch nicht unterstützt.
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