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Mittwoch, 25. November 2009

Grippe-Impfung für Schwangere schützt Mutter und Baby

Grippe-Impfung für Schwangere schützt Mutter und Baby
Wird eine Schwangere gegen Grippe geimpft, kommt das auch ihrem Baby zugute. Eine Untersuchung an der Yale Universität konnte zeigen, dass Babys geimpfter Mütter im ersten Lebensjahr um 80 Prozent seltener wegen einer Grippe im Krankenhaus behandelt werden mussten verglichen mit Säuglingen von ungeimpften Müttern. An der Studie haben 350 Müttern und deren Babys teilgenommen.

Auch wenn es in der Studie um die saisonale Grippe ging, ist davon auszugehen, dass dies auch für die Schweinegrippe zutrifft. Babys in den ersten sechs Lebensmonaten sind durch (Schweine-)Grippe besonders gefährdet, da sie weder aktiv geschützt werden können (Impfung ist erst ab sechs Monaten möglich) und auch das Grippemittel Tamiflu für die Kleinsten noch nicht zugelassen ist. Trotzdem wird es bei schweren Verläufen als letzte Rettung von den Kinderärzten gegeben – mit schweren Bedenken, da noch nicht einmal die optimale Dosierung für Kinder unter sechs Monaten bekannt ist!

Aus den USA gibt es auch erste Studiendaten zur Schweinegrippe-Impfung bei Schwangeren. Die werdenden Mütter wurden zwischen der 14. und 34. Schwangerschaftswoche zweimal im Abstand von drei Wochen mit einem Impfstoff ohne Wirkverstärker von Sanofi Pasteur geimpft. Darunter entwickelten mehr als 90 Prozent der Schwangeren schützende Antikörper.

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