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Freitag, 19. März 2010

Neuer Tablet-PC WePad von Neofonie will Apple iPad kaltstellen

WePad vs. iPad


WePad von Neofonie

Das Berliner Unternehmen Neofonie konkurriert mit seinem neuen Tablet-PC WePad nicht nur beim Namen mit dem schier übermächtigen kalifornischen IT-Konzern Apple und dessen iPad.

Am Freitag wurden erstmals technische Spezifikationen (PDF) des Geräts veröffentlicht. Der Tablet-Computer richtet sich vor allem an Privatnutzer, die Zeitschriften, Zeitungen, Bücher, Fotos, Filme sowie Internet mit einem mobilen Gerät auf dem Wohnzimmertisch abrufen wollen. Das WePad basiert auf dem Betriebssystem Android und bringt eine spezielle Oberfläche mit.

Während Plattformen, wie Apple iTunes und Amazon Kindle Verlage in die Rolle eines reinen Inhalts-Lieferanten drängen, behielten die Verlage mit dem WePad und seiner offenen Plattform den Zugang zum Leser, hieß es in einer Mitteilung von Neofonie.

WePad von Neofonie
Im Basismodell können Verlage über ein Modul namens "WeMagazine" direkt Zeitungs- und Magazin-Inhalte in das WePad einspielen und erhalten über ein CRM-Backend Schnittstellen zur Auswertung.

Das Gerät selbst kommt mit einem 11,6 Zoll großen Bildschirm mit 1.366 x 768 Pixel - das iPad verfügt nur über 9,7 Zoll und 1.024 x 768 Pixel. Auch in anderen Bereichen schlägt das WePad den Rivalen. So ist der Tablet mit SD-Karten bis 32 GByte erweiterbar, bringt einen 1,66 GHz getakteten Prozessor Atom N450, Webcam mit 1,3 Megapixel, zwei USB-Ports, SIM-Kartenslot mit und ist vollständig Adobe Flash/AIR kompatibel. Optional ist ein GPS-Modul erhältlich.

Texteingaben lassen sich wie üblich über eine virtuelle Tastatur direkt auf dem Multitouch-Screen durchführen. Das WePad ist 288 x 190 x 13 Millimeter groß und bringt 800 Gramm, mit 3G Modul 850 Gramm auf die Waage. Preise nannte Neofonie bislang nicht. Um mit dem iPad zu konkurrieren, sollte es nicht teurer als 500 bis 600 Euro werden. Ein Termin für die Markteinführung liegt zur Stunde nicht vor.

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