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Montag, 19. April 2010

Allergie – ja oder nein? Wie Sie es herausfinden und Allergien vorbeugen

Ob juckende Haut, chronische Schniefnase oder regelmäßige Hustenattacken: Etwa jedes vierte Kind in Deutschland leidet mittlerweile unter einer Allergie, Tendenz: steigend. Auch wenn es kein Allheilmittel gibt, lässt sich doch einiges gegen das lästige Leiden tun. Lesen Sie hier wie Sie Allergien vorbeugen können.

Wenn Ihr Kind Anzeichen für eine Allergie zeigt, wie Ausschlag, Schnupfen oder Husten, empfiehlt es sich, die Symptome zunächst für einen gewissen Zeitraum zu beobachten. Um nichts zu übersehen oder zu vergessen, bietet sich das Führen eines Allergie-Tagebuchs an.

So führen Sie ein Allergie-Tagebuch für Ihr Kind

Notieren Sie über einige Wochen hinweg möglichst genau

1. alles,was in den Mund Ihres Kindes kommt,
2. alles,was in die Lunge Ihres Kindes kommt,
3. alles,was auf die Haut Ihres Kindes kommt.


Beachten Sie dabei folgende Fragen:

· Was hat Ihr Kind gegessen und getrunken?
· War das Essen selbst zubereitet oder etwa aus der Schulkantine?
· Welche Inhalts- und Zusatzstoffe hatte das Essen
· (z. B. bei Fertignahrung)?
· Nimmt Ihr Kind (neue) Medikamente?
· Trägt Ihr Kind neue, frisch gewaschene oder chemisch
· gereinigte Kleidung?
· Haben Sie das Waschmittel oder den Weichspüler gewechselt?
· Welche(s) Seife, Creme,Haarshampoo benutzt Ihr Kind?
· Hat Ihr Kind eine Salbe verwendet, z. B. Erkältungs-Balsam?

Wie Sie Allergien vorbeugen können

Allergenarme Ernährung:

Meiden Sie Lebensmittel, die im Körper die Produktion von Histamin anregen, wie z. B. Erdbeeren, Tomaten, reifer Käse oder Fisch mit dunklem Fleisch. Bei Neurodermitis bzw. einer Nahrungsmittelallergie erstellen Sie mithilfe eines Ernährungsberaters einen speziellen Speiseplan. Streichen Sie nicht einfach wichtige Lebensmittel wie etwa Milch ersatzlos: Kalziummangel könnte die Folge sein.

Allergenkarenz:

Am besten ist es natürlich, wenn Sie Ihr Kind den Substanzen, auf die es allergisch reagiert, möglichst nicht oder selten aussetzen. Das hört sich leichter an, als es ist. Trotzdem können entsprechende Vorsichtsmaßnahmen Beschwerden zumindest reduzieren.

10 Tipps, wie Sie Ihre Wohnung allergenarm halten könn

1. Führen Sie ein Rauchverbot in der gesamten Wohnung ein.
2. Seien Sie sparsam im Gebrauch von Sprays, Lacken, Farben und Lösungsmitteln.
3. Benutzen Sie hypoallergenen Weichspüler oder, noch besser: Lassen Sie ihn einfach weg.
4. Benutzen Sie lieber geschlossene Schränke als offene Regale, besonders im Kinderzimmer.
5. Verlegen Sie lieber glatte,wischbare Bodenbeläge wie Laminat, Parkett oder Linoleum als Teppichboden.
6. Hängen Sie pflegeleichte, maschinenwaschbare Gardinen auf und reinigen Sie diese regelmäßig.
7. Verwenden Sie Matratzen, die allergiegeprüft sind.
8. Besorgen Sie Bettdecken und Kopfkissen aus allergenarmem Material. Meiden Sie Daunen- und Federbetten! Wischen Sie häufig und benutzen Sie einen Staubsauger mit einem guten Feinstaubfilter.
10. Benutzen Sie das Anti-Milben-Präparat Acarosan, das Sie als Spray oder Pulver in der Apotheke kaufen können.

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